Gretchen schaut - Der Filmpodcast

Black Widow und Minari

Gretchen schaut diese Woche wieder zwei besondere Filme. Wir klären ob die sechs Oscarnominierungen für Minari gerechtfertigt waren und ob uns Black Widow nach über zwei Jahren Pause wieder Lust auf die Marvel-Filme machen konnte.
Eltern aus Minari, Scarlet Johanson in Black Widow
Minari/Black Widow

Diese Woche geht es um zwei Familiengeschichten - zumindest im weiteren Sinne. Zum einen sprechen Kai und Alex über das hervorragend besetzte Drama Minari von Lee Isaac Chung, danach noch über die etwas unkonventionellere Familie von Natasha Romanov, besser bekannt als Black Widow.

Welcher Film die beiden überzeugen konnte und in welchem die Familie nicht ganz so glaubwürdig ist, erfahrt ihr in dieser Folge Gretchen schaut.

Black Widow

Natasha Romanov alias Black Widow gehört seit Iron Man 2 zum Marvel Cinematic Universe. Doch erst jetzt erhält sie ihren Solofilm.

Die von Scarlet Johannson gespielte Comicheldin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Denn eine Verschwörung reicht zurück bis in ihre Kindheit. Damit das gelingen kann, muss sie einen Jahre alten Streit mit ihrer Familie beilegen – doch die hat sich verändert.

Regisseurin Cate Shortland inszeniert den ersten Marvel-Film nach zweijähriger Zwangspause. „Black Widow“ spielt zeitlich zwischen „Captain America – Civil War“, und „Avengers: Infinity War“. Der Film leitet die sogenannte vierte Phase des MCU ein und ist nicht nur im Kino, sondern auch auf Disney Plus zu sehen.

Hier seht ihr den Trailer:

Minari - Wo wir Wurzeln schlagen

Minari von Lee Isaac Chung handelt von der koreanisch-amerikanischen Familie Yi, die in den 80er Jahren ins ländliche Arkansas zieht. Jacob, der Vater der zwei Kinder, möchte dort seinen großen Traum von einer eigenen Farm verwirklichen.

Der Gesundheitszustand des 7-jährigen Sohns David belastet die Familie dabei sehr. Zur Betreuung der beiden Kinder holen die Yis Monicas Mutter Soon-ja aus Korea zu ihnen auf die Farm. David begegnet seiner Großmutter zunächst sehr ablehnend, aber nach und nach raufen sich die beiden zusammen. Für die Familie Yi scheint es danach wirtschaftlich und privat besser zu laufen. Ein medizinischer Notfall bringt das zerbrechliche Familienglück jedoch ins Wanken. 

Der Film wurde für sechs Oscars, unter anderem für den besten Film und die beste Regie nominiert. Gewinnen konnte er letztlich nur in einer Kategorie. Yoon yeo-yeong wurde für die Rolle der Großmutter als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Hier wieder der Trailer für einen kleinen Einblick:

 

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Alexander Böhle
16.07.2021 - 10:31
  Kultur

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