Stadtratsbeschluss

Zwei Millionen für die LVB

2017 und 2018 bekommt die LVB je zwei Millionen Euro von der Stadt. Das wurde in der letzten Stadtratssitzung beschlossen. Fahrpreiserhöhungen sind dennoch nicht ausgeschlossen.
Die LVB will 2017 weiter investieren.
Die LVB will 2017 weiter investieren.

Nach langer Sommerpause war am Mittwoch die erste Stadtratssitzung in Leipzig. Beschlossen wurde ein SPD-Antrag, der je zwei Millionen Euro für die LVB in den nächsten zwei Jahren vorsieht. Diese sind jedoch zweckgebunden. Konkret soll damit der Fuhrpark modernisiert und die Infrastruktur verbessert werden. Für die LVB kommt die Zusage für das Geld nicht überraschend. Vielmehr haben die Verkehrsbetriebe das Geld schon lange als Investitionskosten eingeplant.

Für die nächsten zwei Jahre bekommen die Leipziger Verkehrsbetriebe insgesamt 47 Millionen Euro pro Jahr von der Stadt. Diese werden teilweise querfinanziert innerhalb der Stadtholding Leipziger Gruppe, unter anderem durch Einnahmen aus den Wasser- und Stadtwerken.

Das Studiogespräch zwischen mephisto 97.6 Redakteur Tim Vogel und Moderator Magnus Folten hier zum Nachhören:

mephisto 97.6 Redakteur Tim Vogel im Studiogespräch mit Moderator Magnus Folten über die LVB.
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Die Linke und die Grünen hatten in einem anderen Antrag noch mehr Geld für die LVB gefordert. Im Zuge der Klimafreundlichkeit solle man den öffentlichen Personennahverkehr mehr stärken. Außerdem kritisieren sie, dass Mehrkosten von den Fahrgästen getragen würden. Die SPD wollte weiteres Geld, das die Linke und die Grünen für die LVB vorsehen, lieber in Kindertagesstätten und Brücken investieren. In diesem Bereich gebe es großen Investitionsbedarf in Leipzig.

 

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Pia Uffelmann
26.08.2016 - 16:04