Kommunale Bürgerbefragung

Zufrieden bis Sehr Zufrieden

Leipziger sind im Allgemeinen sehr zufrieden, optimistisch und haben ein Nettoeinkommen, dass sich zwischen etwa 1.100 Euro und 1.300 Euro bewegt. Das zeigt die kommunale Studie, deren Ergebnis die Stadt jetzt herausgegeben hat.
Neues Rathaus Leipzig
Neues Rathaus Leipzig

Die Stadt Leipzig hat die Ergebnisse ihrer kommunalen Bürgerbefragung von 2014 veröffentlicht. Im Herbst letzten Jahres wurden etwa 6.000 Bürger und Bürgerinnen zu einigen persönlichen Angaben befragt. Neben Einschätzungen zu verschiedenen Sachverhalten und allgemeinem Wohlbefinden, ging es dabei auch um konkrete Zahlen, wie beispielsweise dem Nettoeinkommen oder der zu zahlenden Mietpreise. 

So fröhlich wie noch nie

Summa summarum lässt sich feststellen, dass die Leipziger sich in ihrer Stadt, seit dem Beginn der Erhebung im Jahr 1991, noch nie so wohl gefühlt haben. 78 Prozent der Befragten gaben an zufrieden oder sehr zufrieden zu sein und 65 Prozent schauen optimistisch bis sehr optimistisch auf eine positive Zukunft.

Wirtschaftlich gesehen erhielt die Stadt die Note 2,7, während der individuelle persönliche  Durchschnitt bei gefühlten 2,5 liegt.

Was einem bei der Überprüfung der angegebenen Nettoeinkommen auffällt, ist, dass Männer im Schnitt etwa 200 Euro mehr verdienen als Frauen. Allerdings wurden in der vorliegenden Studie nicht gezielt Personen aus denselben Berufsfeldern befragt, sondern zufällig ausgewählte Leipziger und Leipzigerinnen. Ein direkter Vergleich lässt sich daraus also nicht ableiten.

Weiterhin sei der Mietpreis leicht angestiegen, sodass nun durchschnittlich 5,38 Euro pro Quadratmeter bei der Kalt- und 7,45 Euro bei der Warmmiete gezahlt werden müssten.

Was die Sparpolitik betrifft, so sehen die Befragten den größten Bedarf an Investitionen im Bereich der Schulen und Kindertagesstätten, dicht gefolgt vom Ausbau und der Sanierung der Straßen. Diese wurden auch von beinahe der Hälfte der Studienteilnehmer als eines der Hauptprobleme angeführt. Als größtes Problem wurde die Kriminalität genannt.

 

Kommentieren