Neueröffnung

Zoo Leipzig baut aus

Der Zoo Leipzig ist sowohl bei Touristen, als auch bei Bewohnern der Stadt sehr beliebt. Am 1. August eröffnet der Zoo sein neues Themengebiet "Himalaya".
Zoodirektor Jörg Junhold bei der Vorstellung des neuen Themenbereiches

Steiniger Boden, hohe Felswände und vereinzelte Pflanzen. Das beschreibt nicht nur die Gebirgslandschaft des Himalaya, sondern auch das neue Gehege des Leipziger Zoos. Betritt man die neue Themenlandschaft, so findet man zu Anfang eine saftige Wiese vor, die von Meter zu Meter immer karger wird. Im hinteren Teil des Geländes liegen Bruchstein und alte Baumstämme herum, in die Steinwand wurde eine Art Unterschlupf geschlagen. Dieser soll eine Behausung darstellen und wird als Aussichtspunkt dienen. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden die Tiere in das heue Gehege gelassen. Zu sehen sind dann Rote Pandas und Schneeleoparden.

Kritik an Leipzigs neuem Gebirge

Laut Zoodirektor Jörg Junhold belaufen sich die Kosten für das neue Gehege auf rund 4,8 Millionen Euro. Den Großteil der Kosten trägt der Zoo, ein Drittel teilen sich Stadt und Fördervereine. Im nicht öffentlichen Teil des Geländes befinden sich die Gehege, in denen sich die Tiere während der Nacht aufhalten. Zoodirektor Jörg Junhold gibt zu erkennen, dass diese vergleichsweise spartanisch gehalten seien. Kahle Betonwände und ein an der Wand befestigtes Holzbrett als Schlafplatz, mehr ist dort nicht zu finden. Schnell stellt sich die Frage nach der artgerechten Haltung. Die Tierschutzorganisation PETA hat im Interview mit mephisto 97.6 aber nicht nur das minimalistische Übernachtungsgehege kritisiert, sondern das Konzept Zoo an sich. Ihrer Meinung nach kann ein Zoo nie artgerecht sein und ist eine Art Gefängnis, egal, wie groß er ist.

Mehr zum Thema können Sie im Beitrag von mephisto 97.6 Redakteur Linus Zosel hören:

Ein Beitrag von mephisto 97.6 Redakteur Linus Benedikt Zosel.
2806 BmE Zoo
 

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Linus-Benedikt Zosel
29.06.2017 - 01:18