Projekt Wasserhahn feiert Geburtstag

Wo landen meine Spenden?

Oft hört man in den Medien von Hilfsorganisationen, die mit Spenden ihre Werbe- und Verwaltungskosten decken. Wie kann man sichergehen, dass das gespendete Geld auch wirklich bei den Menschen landet, die es benötigen?
Solomon Wija vom Projekt Wasserhahn.

Deutsche waren im Jahr 2013 großzügige Spender

Von Januar bis August des vergangenen Jahres spendeten rund 18 Millionen Deutsche Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. Das ist prinzipiell eine schöne Sache. Wenn man aber auch sichergehen will, dass eine Spende auch da ankommt, wo sie benötigt wird, sollte man sich genau überlegen, welcher Organisation man sein Geld anvertraut. Hier kann man sich zum Beispiel an der Mitgliederliste des Deutschen Spendenrats orientieren. Transparenz wird bei diesem Projekt durch einen Internetauftritt und regelmäßige Treffen zwischen Organisatoren und Spendern garantiert. Für kleine Organisationen, wie das Projekt Wasserhahn, lohnt sich eine Investition in ein solches Spendensiegel jedoch nicht. Diese kosten nämlich mindestens 1500 Euro. 

Transparenz ist das Wichtigste

Egal ob es sich um eine große oder kleine Spendenorganisation – für den Spender muss ersichtlich sein, wie viel von seinem gespendeten Geld wirklich bei den Bedürftigen ankommt. Auch Stefan Loipfinger von charitywatch.de, sieht in der Transparenz eine der wichtigsten Kriterien, wenn es um die Vertrauenswürdigkeit bei Spendenorganisationen geht.

Kommen Spenden an der richtigen Stelle an? Ein Beitrag von Lisa Vordermeier
 

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Lisa Vordermeier
07.02.2014 - 12:33