Interview

"Wir hatten Angst zu singen"

Das Hamburger Duo Schnipo Schranke hat diesen Herbst einen Siegeszug durch die Feuilletons angetreten. Im Mittelpunkt stehen dabei unverblümte Texte über Beziehungen und Genitalbereiche. Im Interview sprechen wir über den Aufruhr um die Band.
Gucken lieber ernst: Fritzi Ernst und Daniela Reis sind Schnipp Schranke.
Gucken lieber ernst: Fritzi Ernst und Daniela Reis sind Schnipp Schranke.

Schnipo Schranke heißen zwei Musikerinnen aus Hamburg. Dabei steht der Name für Schnitzel Pommes mit Majo und Ketchup. Daniela Reis und Friederike Ernst haben sich beim Musikstudium in Frankfurt am Main kennengelernt, aber bald festgestellt, dass sie ihre eigene Musik machen müssen. Es folgte ein Umzug nach Hamburg. Von dort aus haben Schnipo Schranke letztes Jahr mit ihrem Song „Pisse“ und einem Video mit echtem Penis überregional für Aufmerksamkeit gesorgt.

Die ehrlichen Texte aus Intimleben und Genitalbereichen finden sich auch auf dem Debütalbum Satt, dass im September erschienen ist. Seit dem sind Schnipo Schranke auf einem Siegeszug durch die Feuilletons von Welt bis ZEIT. Kürzlich war das Duo im Conne Island zu Gast. Musikredakteur Simon Köppl hat das zum Anlass genommen um mit ihnen über den Aufruhr um die Band zu sprechen. 

 

 

Das Hamburger Duo Schnipo Schranke im Gespräch mit Musikredakteur Simon Köppl über Feminismus, Hip Hop und die Angst zu singen.
 
 

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Simon Köppl
09.12.2015 - 16:14
  Kultur

Schnipo Schranke: Satt

Tracklist:

1 Intro    
2 Schnipo-Song*
3 Schrank
4 Ich küss dich tot
5 Pisse*
6 Ja nun
7 Scherz
8 Herzinfarkt
9 Intensiv
10 Störenfried
11 Cluburlaub *
12 Gute Reise

*Anspieltipps

Erscheinungsdatum: 04.09.2015
Buback (Indigo)