Das lange Interview mit Sven Jánszky

Willkommen in der Zukunft

Anders als Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ besitzt Sven Gábor Jánszky keine Zeitmaschine, trotzdem besuchte er uns im Studio, um über die Zukunft zu sprechen. Die versucht er nämlich als Leiter des Think Tanks „2b AHEAD“ vorherzusagen.
Sven Gábor Janszky bei M19
Sven Gábor Jánszky beim langen Interview

„Uns hat noch nichts überrascht“

Als Trendforscher erarbeitet Jánszky Zukunftsprognosen für Unternehmen. Besonders erfolgreich ist er nach eigenen Angaben im Bereich der Technologie- und Wirtschaftstrends. Er befindet sich immer auf der Suche nach der nächsten Innovation. Bis zu 10 Jahre denkt er dafür voraus. Was allerdings dahinter liegt, darüber will auch er keine Aussagen machen. Zu ungenau seien die Prognosen.

Die Flüchtlinge sind ein „ nahezu unerwartetes Geschenk“

In der Flüchtlingskrise sieht Sven Gábor Jánszky vor allem eine Chance. Bis vor Kurzem bereitete der demographische Wandel der deutschen Wirtschaft noch Kopfzerbrechen. Nicht weniger als drei Millionen Arbeitskräfte zu wenig und das bereits im Jahr 2025 – die Zukunft sah nicht rosig aus. In dem Flüchtlingszustrom, den Deutschland vor allem seit den letzten Monaten erlebt, sieht Jánszky ein mögliche Lösung dieses Problems. Genau jene Arbeitsplätze, die durch den demographischen Wandel hätten unbesetzt bleiben müssen, könnten jetzt durch die Flüchtlinge besetzt werden. Dazu müsse aber die Politik aktiv werden und die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge gestalten, vor allem im Arbeitsmarkt.

Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes wird wegfallen

Der Arbeitsmarkt der Zukunft ist schnelllebiger und flexibler. Zwar wird es die klassische Festanstellung auch in zehn Jahren noch geben, aber laut Jánszky werden genauso viele Menschen als ProjektarbeiterInnen beschäftigt sein. Diese Arbeitsverhätnisse sind auf die Dauer bis zum Abschluss des Projekts beschränkt, dauern daher selten länger als ein Jahr. Dieses Beschäftigungsverhältnis erlaubt ein freier gestaltbareres Leben, da man es beständig neu ausrichten kann. Es fordert aber auch kontinuierliche Weiterbildung, um den Ansprüchen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

 

Welche Rolle dabei die neuen Medien spielen, warum man darüber reden muss, dass „Technik in Zukunft unter die Haut geht“, wie man „nützliche von unnützlichen“ Flüchtlingen unterscheidet und auf wessen Party Sven Gábor Jánszky gerne einmal tanzen würde, das alles können Sie hier noch einmal nachhören.

Sven Gábor Jánszkym war zu Gast bei mephisto97.6 und gab uns ein langes Interview
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