Hetze gegen Thomaspfarrer Wolff

"Vollgestopft mit Stereotypen"

Die geplante Moschee in Gohlis ruft Ängste hervor und entlädt sich in Foren, Bürgerinitiativen und Aktionen, wie den aufgespießten Schweineköpfen auf dem Baugelände. Auch wer sich für Religionsfreiheit positioniert, wird attackiert.
Etliche solcher Drohmails erreichen den Thomaspfarrer Christian Wolff.

"Einschüchterung funktioniert bei mir nicht"

Erst vor kurzem gab es ein erstes Bürgerforum zur geplanten Moschee in Gohlis. Die Diskussion sollte auf eine sachliche Ebene gebracht werden. Doch bei diesem Gebäude scheinen die Emotionen nicht abzukühlen. Die Angst geht um in Leipzig. Vergangene Woche standen aufgespießte Schweineköpfe auf dem Gelände des geplanten Gebäudes. Die Spur führt zu der „Bürgerinitiative Gohlis sagt Nein“. Thomaspfarrer Christian Wolff versuchte mit einem offenen Brief die Position der Kirche klar zu stellen. Ein Versuch eines Gegengewichts zum Bürgermob. Ein Versuch Weltoffenheit, sowie Meinungs- und Religionsfreiheit auch von Seiten der Kirche zu unterstützen. Nun wird auch er dafür abgestraft.

Wie Thomaspfarrer Wolff die Drohmails behandelt und wann für ihn die Grenze überschritten wäre, erklärt er im Interview.

 

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