Mehr Sicherheit für Medienvertreter

Tritte gegen Mikrofon und Kamera?

2015 häufen sich in Deutschland die Demonstrationen. Nicht nur für Demonstranten und Gegendemonstranten kann das gefährlich werden, auch Journalisten haben häufig Gewalt zu fürchten.
Repressionen und Gewalt gehören für Journalistinnen und Journalisten in der arabischen Welt zum Alltag.

Am 5. Oktober veröffentlichten der Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), der Zeitungsverlegerverband und die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (DJV) eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich gegen die zunehmende Hetze gegenüber Medienvertretern aussprechen. Sie betonen, stets um sachliche und objektive Berichterstattung bemüht zu sein. Die tätlichen Angriffe, mit denen Journalisten auf den zahlreichen *gida-Demonstrationen konfrontiert wurden, wollen sie nicht mehr hinnehmen.

Wer Journalisten angreift und verletzt, muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zur Verantwortung gezogen werden

Wer die Meinungs- und Pressefreiheit derart beschädigt, greift die Demokratie insgesamt an 

Gemeinsame Erklärung von DJV, MDR und Sächsischer Zeitungsverlegerverband

Ine Dippmann, Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes Sachsen und Mit-Unterzeichnerin des Appells, hat mit uns über die Problematik gesprochen:

Das Studiogespräch inklusive des Interviews mit Ine Dippmann, Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes Sachsen
0610 SG DJV
 

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Paula Kittelmann
06.10.2015 - 17:37