Wissenschaft

Standorte für Biochemie werden ausgebaut

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) und die Frauenhofer-Gesellschaft richten ein gemeinsames Leistungszentrum für Biochemie ein. Ziel der Kooperation ist es, den Wissenschaftsraum zwischen Leipzig und Halle zu stärken.
Vorne: Reimund Neugebauer und Markus Krabbes. Hinten: Frank Emmrich, Stanislaw Tillich und Ulf-Dietrich Braumann (v.l.).

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) und die Frauenhofer-Gesellschaft richten ein gemeinsames Leistungszentrum für Biochemie sowie eine Fachgruppe ein. Bei der Unterschrift der gegenseitigen Erklärungen waren die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt Stanislaw Tillich und Reiner Haseloff anwesend.

Durch die Kooperation soll der Wissenschaftsraum zwischen Leipzig und Halle gestärkt werden. In Leipzig wird der Fachbereich der regenerativen Medizin ausgebaut. Die Forschungsergebnisse sollen zur weiteren Erforschung von Schlaganfällen genutzt werden. In die sogenannte Fachgruppe „Zell-funktionale Bildanalyse“ soll innerhalb der nächsten fünf Jahren über 1,5 Millionen Euro investiert werden.

Laut Stanislaw Tillich soll in Sachsen eine der Top fünf Regionen für Biotechnologie in Deutschland entstehen. Hierzu sollen die Wissenskapazitäten der beteiligten Forschungseinrichtungen gebündelt werden. Zwischen Leipzig und Halle sind acht Einrichtungen der Frauenhofer-Gesellschaft, sechs Hochschulen und mehrere Unternehmen beteiligt. Die Zusammenarbeit soll in nächsten zehn Jahren weiter intensiviert werden. Dazu soll der Bund bis zu 100 Millionen Euro beisteuern. 

Moderatorin Isabelle Klein im Gespräch mit Redakteur Simon Bernard über Zell-funktionale Bilder.
 

 

 

Kommentieren