Wahlticker

Stadtratswahl live

Heute finden in Leipzig die Kommunalwahlen statt und insgesamt 441.500 Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Stimmen für den Stadtrat und die Ortschaftsräte abzugeben. Alle aktuellen Ergebnisse und Hochrechnungen finden Sie hier.
Schild für Wahllokal
Heute wird gewählt.

00:03 Uhr

Es ist soweit! Kurz nach Mitternacht steht der neue Stadtrat für Leipzig. Die CDU und die Linken sind dabei klare Sieger – knapp 131.500 bzw. 127.800 Stimmen bekamen ihre jeweiligen Kandidaten. Doch auch die AfD gibt mit 6 Prozent ihr Debüt im Stadtrat, während die FDP im Vergleich zur letzten Stadtratswahl unüberraschen 6,7 Prozent an Stimmen einbüßen musste.

Die Sitzverteilung im Stadtrat.

Die Sitze im Stadtrat verteilen sich wie folgt auf die Parteien: Die CDU und die Linken bekommen jeweils 18 Sitze, die SPD 14, die GRÜNEN 11, die AfD vier, die FDP zwei und NPD, WVL sowie die PIRATEN jeweils einen Platz. Sowohl Die PARTEI als auch FORUM haben keinen Platz im Stadtrat erhalten. Insgesamt entscheiden 70 Personen in den nächsten fünf Jahren über kommunale Angelegenheiten.

 

Die Wahl in Bildern:

23:07 Uhr

Wahlkreise 4 und 6 sind fertig! In beiden führen die Linken deutlich.

22:47 Uhr

Etwa 42,6 Prozent aller Wahlberechtigten haben heute ihre Stimme abgegeben – das sind 0,7 Prozent mehr als 2009. Die letzten 20 Wahlbezirke lassen mit den Ergebnissen noch auf sich warten...

22:26 Uhr

Etwa 90% der Stimmen sind inzwischen ausgezählt. Die CDU hat fast 119.000 Stimmen, die Linke rund 117.000, SPD 88.000, GRÜNE 69.000, FDP 14.000 und die AfD 29.000. Die NPD kam bis jetzt auf rund 13.000 Stimmen (Stand: 22:24 Uhr).

21:34 Uhr

Mehr als die Hälfte der Stimmen sind ausgezählt:

Die Hochrechnung von 21:34 Uhr

20:15 Uhr

Zwar sind bis zum jetzigen Zeitpunkt erst 24 von den 403 Wahlbezirken ausgezählt, doch die Stadt veröffentlicht schon mal die ersten Ergebisse. So sieht es zur Zeit für die Parteien aus:

Hochrechnung von 20:08

19:55 Uhr

Acht von den insgesamt 403 Wahlbezirken sind bis jetzt ausgezählt.

19:20 Uhr

Die ersten Ergebnisse werden nicht vor 20 Uhr erwartet. Im Rathaus wartet man schon gespannt.

 

Im Rathaus wartet man auf die ersten Hochrechnungen.

18:00 Uhr

Die Wahllokale haben geschlossen – lasset die Auswertungen beginnen.

16:00 Uhr

Die Wahlbegeisterung der Leipziger scheint nachzulassen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Wahlbeteiligung bei 33,8 Prozent. 2009 lag sie um 16 Uhr bei 35,1 Prozent.

12:00 Uhr

Bis jetzt haben etwa 21,7 Prozent ihre Stimme abgegeben – das sind 1,2 Prozent mehr als bei der letzten Wahl im Jahr 2009.

08:00 Uhr

Die Wahllokale sind geöffnet. Insgesamt 441.500 Leipziger können ab jetzt für ihre Favoriten im Europarat, im Stadtrat und in den Ortschaftsräten abstimmen. 8,4 Prozent haben bereits im Vorfeld per Briefwahl abgestimmt.

Sonntag, 25. Mai

Heute wird gewählt und es darf so einiges an Kreuzen gemacht werden: Als Leipziger oder Leipzigerin wählt man nämlich am 25. Mai neben dem Europaparlament auch die Mitglieder für den Stadtrat der Stadt Leipzig. Wenn man in einer Leipziger Ortschaft wohnt, wählt man zusätzlich die Mitglieder des jeweiligen Ortschaftsrates. Jede Partei und Wählervereinigung darf ihre individuellen – aber maximal elf – Bewerber für den Stadtrat aufstellen. Diese werden geprüft und stehen dann am 25. Mai auf dem Stimmzettel.

Für den Stadtrat hat jeder Wahlberechtigte insgesamt drei Stimmen, die er bei einem Kandidaten machen kann – es ist auch möglich, alle drei Kreuze bei demselben Kandidaten zu machen. Wohnt man in einer Leipziger Ortschaft, darf man drei weitere Kreuze für den Ortschaftsrat machen. Insgesamt werden 70 Männer und Frauen aus den verschiedenen Kreisen zusammen im Stadtrat sitzen und in den nächsten fünf Jahren über Angelegenheiten der Stadt Leipzig entscheiden. Zum Beispiel darüber, ob eine neue Schule gebaut wird und ob eine Straße erneuert wird.

In Leipzig gab es im Vorfeld der Wahlen bereits Probleme. EU-Bürger aus anderen Ländern, die zur Zeit in Leipzig gemeldet sind, haben eine doppelte Wahlberechtigung bekommen – sie waren fälschlicherweise sowohl in ihrem Heimatland, als auch in Deutschland laut Wahlbenachrichtgung zur EU-Wahl zugelassen. Eigentlich hätten alle nicht-deutschen EU-Bürgern einen zusätzlichen Antrag für die EU-Wahl stellen müssen, damit sie ins Wählerverzeichnis aufgenommen werden können. Etwa 10.000 Leipziger waren betroffen.

 

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