Facebook-Hetze

Stadt Leipzig zeigt Nutzer an

So hitzig die Debatte um Flüchtlingspolitik öffentlich geführt wird, meist kommt sie ohne Beleidigungen und Anfeindungen aus. Anders in den sozialen Medien: Hier scheinen bei geneigten Usern Dämme zu brechen. Einen zeigte die Stadt Leipzig nun an.
Mit einem Hinweis auf die Konsequenzen nimmt die Stadt Stellung.
Mit einem Hinweis auf die Konsequenzen nimmt die Stadt Stellung.

Aller Gesprächsbereitschaft und Beteuerungen zum Trotz tut sich Facebook mit Hass-Kommentaren schwer. Gemeldete Beiträge verbleiben zu lange im Netzwerk und auch konkrete Hinweise auf Nutzer scheinen im Datenstrom unterzugehen. Der Konzern gibt sich zurückhaltend, die Stadt Leipzig hingegen reagiert nun: Sie gab einen einschlägigen Kommentar an die Staatsanwaltschaft weiter und sorgte damit für eine Anzeige wegen Volksverhetzung.

mephisto 97.6-Redakteurin Finny Anton hat mit Matthias Hasberg, dem Pressesprecher der Stadt über die Anzeige gesprochen. Sind Hass-Kommentare Alltag für ihn?

Finny Anton im Gespräch mit Matthias Hasberg.
 
 

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Paul Hildebrand
16.09.2015 - 17:34