ST GEORG KLINIKUM

Stadt Leipzig Schuld an Entlassungen?

Vor gut einem Jahr wurden bereits Kündigungen im Krankenhaus St. Georg angekündigt. 17 Stationshilfen wurden bereits entlassen, 109 weitere Angestellte sollen bis 2015 noch folgen. Um dies zu verhindern hat der Betriebsrat des Klinikums zusammen mit
Kein weiterer Stellenabbau im St. Georg - das fordert der Betriebsrat in einer Petition.

Das Klinikum St. Georg sorgte im letzten Jahr für Schlagzeilen, nachdem die Krankenhausleitung 17 Stationshilfen betriebsbedingt kündigte. Weiteren Kündigungen soll eine Petition entgegenwirken. Die hat nun nicht mehr nur den Rückhalt des Betriebsrates des St. Georgs, sondern auch die Zustimmung der SPD. Am 09. Januar 2013 veröffentlichte die Partei ein offizielles Schreiben, in dem sie erklärt, dass sie zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) den Mitarbeitern vollen Rückhalt zusichert.

Fehlende Unterstützung von Seiten der Stadt

Sebastian Will, Landesvorsitzender der AfA, ist Mitglied der SPD und sitzt im Personalrat des Universitätsklinikums Leipzig. Seiner Meinung nach liegt die Verantwortlichkeit für die Entlassungen vor allem bei der Stadt. Diese unterstütze und fördere die Krankenhäuser in Leipzig nicht genug, obwohl ebenjene städtisches Eigentum sind. Sebastian Will hofft, dass sich dieser Zustand durch die Petition ändern wird. Diese soll im März dem Stadtrat vorgelegt werden.

 

Redakteurin Carina Fron im Interview mit Sebastian Will, Landesvorsitzender der AfA und Mitglied des Personalrates des Universitätsklinikums Leipzig.
Carina Fron im Interview mit Sebastian Will
 

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Carina Fron
03.02.2014 - 23:15