100 Jahre Beginn Erster Weltkrieg

Spuren des Krieges an der Uni Leipzig

Fast einhundert Jahre ist es nun her, dass Europa sich in den Ersten Weltkrieg stürzte. Die Kriegseuphorie machte dabei auch nicht vor der Leipziger Universität halt. Eine neue Ausstellung im Universitätsarchiv widmet sich nun diesem Thema.
Soldaten
Auch Leipziger Studenten und Dozenten kämpften im 1. Weltkrieg.

Am 28. Juni 1914 fand das Attentat auf das österreich-ungarische Thronfolger-Paar in Sarajevo statt. Kurze Zeit später begann in Europa der Erste Weltkrieg. Mit der Kriegserklärung an Russland vom 1. August trat das Deutsche Reich in den sich rasch ausweitenden Konflikt ein. Auch zwei Leipziger Infanterie Regimente zogen in jenen Tagen an die Front. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass auch Leipziger Studenten und Dozenten im Krieg kämpften.

Ausstellung im Universitätsarchiv

Welche Auswirkungen der Krieg auf die Universität hatte, haben nun Studierende des Vereins für Leipziger Universitätsgeschichte in einem einjährigen Forschungsprojekt untersucht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der Ausstellung "Universität und 1. Weltkrieg". Fotos, Dokumente, Feldpostbriefe, Rektorreden und Studentenkarten erzählen von der Stimmung an der Universität zu Kriegsbeginn, von der Haltung der Professoren, vom schwierigen Kriegsalltag mit Hunger, Notprüfungen und Bücherpaketen an die Front. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv konzipiert. 

Moderatorin Isabelle Klein im Gespräch mit Jens Blecher, dem Direktor des Universitätsarchivs
SG mit Jens Blecher
 

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