Ehrenamt für Großeltern

Senioren helfen Leipziger Familien

Haben Familien keine Großeltern in der Nähe, stehen sie oft vor einem Problem: lange Arbeitszeiten, aber der Kindergarten schließt schon früher - wer kann dann mein Kind betreuen? Sogenannte "Wunschomas" wie Heidlinde Klein können helfen.
Oma Heidlinde Klein in ihrer Wohnung.
Heidlinde Klein in ihrer Wohnung in Markranstädt. An den Wänden hängen viele Fotos ihrer Wunschenkel.

Unterstützung durch den "Großelterndienst"

Seit mittlerweile 14 Jahren ist Heidlinde Klein nun schon eine  Wunschoma. Mehrmals die Woche trifft sie ihre Wunschenkel, holt sie von der Schule ab, macht mit ihnen Hausaufgaben oder geht mit auf den Spielplatz - wie eine richtige Oma eben. Sie ist eine von etwa 70 SeniorInnen in Leipzig, die ehrenamtlich Kinder betreuen, deren eigene Großeltern sich nicht um ihre Enkel kümmern können.

"Es macht einfach Spaß macht mit den Kindern. Man vergisst Sorgen, wird abgelenkt und es kommt so viel Dankbarkeit rüber, und das ist einfach schön.“

Heidlinde Klein

Initiiert wurde der "Goßelterndienst" 2001 durch den Leipziger Verein für Senioren- und Familienselbsthilfe (SEFA). Seitdem vermitteln sie Interessierte wie Frau Klein, um beispielsweise Alleinerziehende oder junge Familien zu untersützen.

Wir stellen das Projekt vor:

Ein Beitrag von Nina Abrahams
2102 Großelterndienst

 

 

 

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