Ausstellung "Unter Druck"

Schwindet die Macht der Medien?

Medien und Politik beeinflussen sich immer gegenseitig. Oft wurden die Medien schon zu Propagandazwecken der Politik benutzt, so zum Beispiel auch im Dritten Reich. Wie das am Ende aussah und danach weitergeführt wurde zeigt eine Ausstellung.
Die Ausstellung "Unter Druck" im Zeitgeschichtlichem Forum

Die Medien brauchen die Politik und die Politik braucht die Medien. Über was sollten die Medien sonst berichten, wenn nicht über Politik. Und wie sollten die Politiker ihre Meinung ans Volk bringen, wenn nicht über die Medien. Oft ist das eine Art Hassliebe. Denn Medien können großen Einfluss ausüben. Genau deshalb werden die Medien auch vierte Gewalt in Deutschland genannt. Die neue Ausstellung "Unter Druck! Medien und Politik" im Zeitgeschichtlichen Forum hat es sich zum Ziel gemacht, vor allem das Spannungsverhältnis und das Wechselspiel zwischen den beiden Instanzen zu beleuchten.

Rolle der Medien im Wandel der Zeit

Zeitgeschitliches Forum

Das die Medien heute eine andere und unabhängigere Stellung haben, als zum Beispiel noch im Dritten Reich ist jedem klar. Aber wie genau sich die Rolle verändert hat, kann nicht jeder beantworten. Die Ausstellung vergleicht den Umgang mit Medien direkt in verschiedenen politischen Systemen.

Aber auch die Digitalisierung hat die Rolle der Medien verändert. Zwar können die Verbraucher nun schneller an Informationen kommen und diese selbst weiter teilen, jedoch hat der technische Fortschritt einige Nachteile. So sinkt zum Beispiel durch E-Paper-Ausgaben der Tageszeitungen, der Umsatz von Druckexemplaren.

 

mephisto 97.6-Redakteur Salomo Zeltner über die Austellung "Unter Druck! Medien und Politik" im Zeitgeschichtlichen Forum
Medien und Politik Ausstellung
 

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