Wlan-Versorgung für Geflüchtete

Schlecht vernetzt

Das Handy ist der Draht in die Heimat und liefert wichtige Informationen. Trotzdem mangelt es in Leipzig an WLAN-Zugängen für Geflüchtete. Wir haben uns auf die Suche gemacht.
Auf der Online-Karte "Hoaxmap" werden Falschmeldungen über Geflüchtete aufgelistet.
Über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook werden Fake News teils millionenfach verbreitet.

mephisto 97.6- Redakteurin Rebecca Ciesielski hat sich in Leipzig auf die Suche nach Internet für Geflüchtete gemacht: 

Rebecca Ciesielski zu WLan-Angeboten für Flüchtlinge.
 

Messenger-Dienste, Internettelefonie und Facebook – die Kommunikation über das Internet begleitet viele Menschen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und anderen Krisenregionen oftmals die gesamte Flucht über.

Mit ihren Handys halten die Geflüchteten Kontakt zu ihren Angehörigen und auch zu jenen, die ihnen bei der Flucht helfen. Manchmal finden sie im Internet auch wichtige Informationen: Sie können beispielsweise über GPS sehen, wo sie gerade sind oder nach Übersetzungen recherchieren.

Weil die Handykommunikation für die geflüchteten Menschen eine so große Rolle spielt, verschuldeten sich viele Schutzsuchende durch die in Deutschland oft teuren Datentarife. Das kritisieren Wohlfahrtsverbände und Verbraucherzentralen.

Eine konsequente Ausstattung der Erstaufnahmeeinrichtungen mit WLAN würde den Menschen helfen. In Leipzig sind allerdings nur zwei Aufnahmestellen vernetzt.

 

 

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Rebecca Ciesielski
23.11.2015 - 11:42