OBM-Wahl 2020

Porträt: Katharina Krefft, Grüne

Katharina Krefft möchte Oberbürgermeisterin für Leipzig werden. Ihre Ziele: Die Bürgerinnen und Bürger stärker in die Stadtpolitik einbinden und Leipzig ökologischer machen; und zwar so, dass niemand auf etwas verzichten muss.
Katharina Krefft - bald Leipzigs neue Oberbürgermeisterin?
Katharina Krefft möchte Leipzigs neue Oberbürgermeisterin werden

Der Beitrag zum Nachhören:

Die Kandidatin der Grünen für die Oberbürgermeister*inwahl im Portrait
Portrait von Katharina Krefft

Für ein gutes Leben in Leipzig

 Meine Politik richtet sich danach aus, gutes Leben in unserer Stadt Leipzig weiterhin zu ermöglichen.

Katharina Krefft

Für Katharina Krefft setzt sich ein gutes Leben in Leipzig aus mehreren Aspekten zusammen. Dazu gehört zum Beispiel genug Wohnraum für die Leipzigerinnen und Leipziger - auch noch in den kommenden Jahren. Krefft findet, die Stadt solle freie Flächen nicht so oft Investoren überlassen, sondern auch selber kaufen. Dabei könne die Stadt auf das sogenannte Vorkaufsrecht zurückgreifen. Hat die Stadt erst einmal die Flächen, könne dann Wohnraum, Büros und Kulturangebot geschaffen werden. Außerdem möchte Katharina Krefft mehr Personen im öffentlichen Dienst in Leipzig anstellen. Die Anzahl der Stellen seien nicht mit der Stadt mitgewachsen. Neue Beschlüsse können mit zu wenig Personal aber nicht realisiert werden.

Diese Probleme werden aktuell nicht angegangen, so Krefft. Das ärgert sie:

Was mir in meiner Stadt Leipzig gerade überhaupt nicht mehr gefällt, ist, dass nicht gearbeitet wird an den Themen, sondern die Hände in den Taschen bleiben (...) und wir nicht dazu kommen, sichtbar und spürbar etwas an diesen Themen zu verbessern.

Katharina Krefft

Kreffts Vision: Ein grüneres Leipzig, mitgestaltet von den Bürgerinnen und Bürgern

Katharina Krefft nimmt Leipzig als eine Stadt mit starker politischem Engagement seitens der Bevölkerung wahr:

Leipzig ist eine Insel, in der es anders läuft als in Sachsen. Dazu gehören all die Akteure, die das tragen. Das ist nämlich nicht der Oberbürgermeister oder die Stadtverwaltung, sondern das ist die gesamte Stadtgesellschaft.

Katharina Krefft

Eben diese Stadtgesellschaft in die Politik Leipzigs einzubinden, ist für Katharina Krefft ein wichtiges Anliegen. So plante sie beispielsweise eine Wohnungslosenkonferenz, wo auch Obdachlose selbst dran teilgenommen haben. Ihr Herzensprojekt war das Demokratiejahr Leipzig in 2018. Hier kamen Bürgerinnen und Bürger mit politischen Akteurinnen und Akteuren in Projekten, Workshops und Diskussionsrunden miteinander ins Gespräch.

Auch die Wende zu einem grüneren Leipzig lässt sich nur gemeinsam mit der Stadtgesellschaft realisieren.

Ich finde es ganz wichtig, (...) dass wir die Menschen gut dabei unterstützen, diese CO2 Einsparung zu meistern, denn für jeden Einzelnen halte ich das tatsächlich auch für schwierig.

Katharina Krefft

Eine Maßnahme, die Krefft verfolgt, ist daher, sich in der Wärmeenergie für Leipzig von der Braunkohle loszusagen. So könne ganz konkret der ökologische Fußabdruck für Leipzigs Bevölkerung verringert werden.

Also da können wir als Stadt ganz konkret etwas tun. Da hat der Einzelne noch gar nichts zu vermissen, denn die Wärme wird weiterhin da sein.

Katharina Krefft

Das Kurzporträt von Katharina Krefft:

 

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