Science-Slam

Poetische Wissenschaflter

Science-Slam: Da finden sich junge Wissenschaftler, die ihre Forschung dem fachfremden Publikum in zehn Minuten erklären möchten und das möglichst spannend und anschaulich. Ronja Binus war vor Ort und weiß, ob das gut ging.
Im Stillen am Meer.
Das Thema des Slams sind "Meere und Ozeane"

Am Dienstag fand im Werk 2 der Regionalwettbewerb Ost im Science-Slammen statt. Wissenschaftler erklären hier schwierige Themen in einfachen Worten. So zumindest der Plan. Der erste Slammer versuchte dem Publikum sogenannte „Polder“ in den Niederlanden näherzubringen. Doch bis auf einen kleinen Sprachkurs, wirkt der Vortrag nur wenig aufgelockert, denn seine Erklärungen waren auf das Minimalste reduziert. Man fühlt sich wie in der Schule, PowerPoint inklusive.

Nanoteilchen aus Plüschsmileys

Das Programm wird auf der Bühne aber auch von vier weiteren Teilnehmern genutzt. Da wäre mehr Abwechslung möglich gewesen. Doch nur Matthias Mader setzte einen Akzent und nutzte noch andere Requisiten: drei Plüschsmileys mit Händen und Füßen hat er mitgebracht. Sie symbolisieren die Nanoteilchen, mit denen er in München forscht.

Mit Blick auf seine Requisiten führte er dem Publikum vor Augen, wie besonders jedes einzelne Teilchen ist:  Das eine lächelt und das andere hat einen verdrehten Fuß. Trotz des schwer verständlichen Thema des Vortrages: „Unsichtbares sehen. Wie man durchsichtige Nanoteilchen detektiert.“ hörte das Publikum kaum auf zu Lachen.

Erfolg durch Darstellung

Doch den Erfolg des Auftrittes macht nicht allein der Inhalt, sondern auch die Art und Weise der Präsentation aus: wild lief Matthias Mader auf der Bühne hin und her und riss die Hände in die Höhe. Auch sein bayerischer Dialekt amüsierte das Publikum. Seine Begeisterung für die Forschung schien das Publikum angesteckt zu haben.

Wenn Sie wissen wollen, welcher Slammer den Abend gewann und wie das Fazit unserer mephisto 97.6 Redakteurin Ronja Binus lautet, dann hören Sie sich ihren Beitrag an:

1406 BmE Science-Slam
 

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Philip Fiedler
14.06.2017 - 19:33
  Kultur