Moscheebau in Gohlis

NPD auf Konfrontationskurs

Gegner und Befürworter der geplanten Ahmadiyya-Moschee in Gohlis trafen am Samstag aufeinander. Die NPD hatte zur Demonstration aufgerufen, die Zahl der Gegendemonstranten überstieg aber die Zahl der Rechten deutlich.
Unterstützer des Moscheebaus am Samstag in Gohlis

Rund um die Gohlis Arkaden versammelten sich am Samstag sowohl 500 Demonstranten des Aktionsnetzwerk Leipzig, die den Moscheebau willkommen hießen, als auch 150 Anhänger der rechtsextremen NPD, die sich gegen den Bau aussprachen.

Gegner geben mögliche Parkplatzprobleme und die Gefahr politischer Auseinandersetzungen als Gründe gegen die neue Moschee an. Oberbürgermeister Jung fordert von ihnen mehr Toleranz. Befürworter sprechen sich für die kulturelle Vielfalt in Leipzig aus und weisen auf das elementare Grundrecht der Religionsausübung aus. Sie kritisierten, die Angst und Ablehnung von Anwohnern basiere auf Unwissenheit und Desinteresse.

Die Ahmadiyya-Moschee soll in der Georg-Schumann-Straße in Gohlis gebaut werden und Platz für etwa hundert Leute bieten. Teil des Baus sollen zwei zwölf Meter hohe Minarette sein, die jedoch lediglich dem Aussehen dienen und nicht begehbar sein werden.

 

Mit welchen Argumenten man sich gegen den Moscheebau sträubt und wie Burkhard Jung die Lage beurteilt, erfahren Sie hier.

 

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