Veterinärmedizin

Tiere auf Laufbändern

Heute wurde von dem Institut für Veterinärmedizin in Leipzig eine neue Röntgenanlage für Tiere vorgestellt. Sie ermöglicht das Röntgen auch von Großtieren in der Bewegung.
Prof. Dr. Peter Böttcher präsentiert die Fluokin-Anlage.

Laufband-Röntgen von Tieren möglich

Heute wurde in Leipzig an der Tierklinik ein europaweit einmaliges Projekt vorgestellt. Es handelt sich um ein hochmodernes Röntgengerät, bei dem nun auch Großtiere während des Laufens untersucht werden können. Die sogenannte "Fluokin-Anlage" ist an ein Laufband gekoppelt. Dadurch können biomechanische Bewegungsabläufe der Tiere analysiert werden. Bei der Anlage wird das Tier auf dem Laufband mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. So kann die Bewegung der Knochen punktgenau abgebildet werden. "Eines unserer Ziele ist es, Operationsmethoden und -techniken bei Hunden zu verbessern", so Prof. Dr. Peter Böttcher, Kleintierchirurg an der veterinärmedizinischen Fakultät.

200.000 Euro kostete das Projekt

An dem Projekt wurde seit Langem gearbeitet. Die Kosten dafür beliefen sich auf insgesamt um die 200.000 Euro. Die Mittel wurden hauptsächlich von der Universität Leipzig aufgebracht, 40.000 Euro steuerte der Freistaat Sachsem dem Projekt bei. Prof. Dr. Christoph Mülling vom Veterinär-Anatomischen Institut ist sichtlich erfreut über den Erfolg der Fluokin-Anlage: "Ich träume schon lange davon, in die Klauen und Hufen von Tieren hineinschauen zu können".

  

Beitrag von Tony Poland über die Fluokin-Anlage, gesprochen von Ina Beyer
 

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Tony Poland
11.02.2014 - 18:49
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