Förderung durch das Bund-Länder-Programm

Mehr Geld für Sachsens Städte

Sachsen darf sich dieses Jahr über eine Erhöhung der Förderung durch das Bund-Länder-Programm freuen. Das Geld ermöglicht eine Vielzahl an Investitionsmöglichkeiten.
Georg-Schumann-Straße
Die Georg-Schumann-Straße konnte durch die Förderung des Städtebaus schon aufgewertet werden.

Geht man durch Leipzigs Straßen, stößt man schnell auf die eine oder andere Baustelle. Viele Gebäude und Straßen werden saniert. Das Geld dazu kommt oft aus Bund-Länder-Programmen, für die sich Städte und Kommunen bewerben. In den kommenden vier Jahren sollen Sachsens Städte mit rund 30 Millionen Euro mehr gefördert werden. Als wahren Glücksfall bezeichnet Innenminister Markus Ulbig gestern den Anstieg der Förderung durch das Bund-Länder-Programm. Die Städtebauförderung mache vieles möglich, was den Charakter der Städte erhalte und erneuere.

Insgesamt erhalten Sachsens Städte und Gemeinden 143 Millionen Euro in den nächsten Jahren. Die Städtebauförderung wird jährlich zwischen Bund und Ländern abgeschlossen. Mit den Mitteln können Gebäude saniert sowie Straßen und Plätze wieder hergestellt werden. 

Fünf verschiedene Programme

Städte können sich für fünf verschiedene Programme bewerben. Dazu gehört zum Beispiel das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ oder auch „Stadtumbau Ost“. Insgesamt flossen seit Anfang der 90er rund 4,7 Milliarden Euro in die Sanierungsprojekte der Kommunen.
Auch Leipzig profitierte von dieser Unterstützung, so Pia Leson vom sächsischen Innenministerium:

„Also in Leipzig ist es beispielsweise so, dass man aus dieser Städtebauförderung bisher auch die Georg-Schumann-Straße aufwerten konnte und durch solche Maßnahmen kann man natürlich auch die Attraktivität der Städte und Gemeinden noch weiter erhöhen.“

Welche konkreten Baumaßnahmen zukünftig in Leipzig durchgeführt werden, wird in den kommenden Monaten entschieden. 

Ein Beitrag von Julia Wolf zur Förderung des Städteaufbaus in Sachsen
 
 

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Julia Wolf
15.08.2014 - 20:02