Gleichstellung

Mehr Frauen für die Wissenschaft

"Na damit ist die Karriere ja jetzt am Ende" - Das musste sich Prof. Annette Beck-Sickinger anhören, als sie Mitte der Neunziger schwanger habilitieren wollte. Und auch heute gibt es wenig Professorinnen an den deutschen Hochschulen.
Uni, Hochschulpakt, Vorlesung
Auch in der Universität Leipzig gibt es rassistische Vorfälle.

Das Verlangen der Frauen nach wissenschaftlicher Bildung ist in keinem anderen Land der Welt auf so heftigen Widerstand gestoßen, wie in Deutschland.

Alice Salomon, einer der ersten Studentinnen in Deutschland (1931)

Niedrige Professorinnenquoten gibt es überall in Deutschland. In Leipzig liegt sie bei nur 20 Prozent. Einer der Gründe ist, dass das Kinderkriegen nur schwer mit dem Karrierewunsch vereinbar ist. Prof. Annette Beck-Sickinger ist Professorin für Bio-Chemie an der Uni Leipzig - und Mutter ist sie auch. Heute, 20 Jahre nach ihrer Habilitation, ist sie Ratgeberin für Doktorantinnen und Vorbild für viele Frauen.

mephisto 97.6-Redakteurin Nina Ulke hat mit ihr gesprochen: 

mephisto97,6-Redakteurin Nina Ulke über die Frage, warum es so wenig Professorinnen in Leipzig gibt.
 

In Leipzig ist die Musik- und Theaterhochschule Mendelssohn Bartholdy Spitzenreiter. An der Hochschule sind 35 Prozent der Professoren Frauen. Das Schlusslicht bildet die medizinische Fakultät mit einer Quote von nur 9%.

 

 

Kommentieren