Kulturveranstaltungen trotz Corona

Kulturtipps zum Montag

Der Sommer ist da, aber die Corona-Pandemie dennoch nur scheinbar vorüber. Erste vorsichtige Veranstaltungen unter freiem Himmel und unter Hygiene-Auflagen geöffnete Kulturinstitutionen gibt es jedoch schon. Hier drei Tipps für eure Woche.
Jeden Montag drei Tipps von unserem Kultstatus

Selbst ist die Frau

Podcast: Frauentresen im „Café Kune“

Der Leipziger Sommer zeigt mal wieder was er kann und bringt uns ordentlich ins Schwitzen. Da hilft nur eins: Eine erfrischende Limo – und wieso nicht gleich in guter Gesellschaft am sogenannten Frauentresen im „Café Kune“?

Hier hat es sich eingerichtet, dass Frauen auch gerne mal allein auf ein paar Drinks und nette Gespräche vorbeikommen. Deshalb lädt Café-Besitzerin Anna die Frauen nun zum Podcast ein, um über Gesellschaft, Leben und Arbeit zu diskutieren.

Im ersten Talk geht es um das Thema Selbstständigkeit. Dabei erzählen die vier Frauen Lea, Anne, Franzi und Anna welche Erfahrungen sie damit gemacht haben, entblößen ihre Ängste und geben Mut auf eigenen Beinen zu stehen. Anhören könnt ihr den Frauentresen Podcast unter https://cafekune.de/portfolio/frauentresen, außerdem ist er auch auf Soundcloud, Spotify & Co. Zu finden.

 

Hört, hört!

Hörspielsommer-Highlights im Grassi Museum

Falls ihr das Freiluft-Festival rund um den Hörspielsommer verpasst habt, habt ihr in den nächsten zwei Wochen die Gelegenheit, noch einmal in Hörgenuss zu kommen. Bis zum 26. August habt ihr die Chance, die Gewinner-Hörspiele des Festivals nochmal zu hören - und zwar Open Air im Innenhof des Grassi Museums. Die nächsten Hörspiele gibt es am 12. August ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Grenzerfahrungen

Film: „Der geteilte Himmel“ in der Kinobar Prager Frühling

In dieser Woche jährt sich der Bau der Berliner Mauer, welche einst BRD und DDR voneinander trennte, bereits zum 59. Mal. Anlässlich dieses Jahrestages zeigt die Kinobar Prager Frühling im Leipziger Süden am Donnerstagabend den DEFA-Klassiker „Der geteilte Himmel“.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christa Wolf erzählt die Liebesgeschichte von Rita und Manfred. Die deutsch-deutsche Grenze und das Bekenntnis zum System auf deren Ostseite werden zum Hindernis für ihre Beziehung. Vor diesem Hintergrund thematisiert der Film die Konkurrenz der beiden grundverschiedenen deutschen Staaten. Während es in der DDR mehrfach zu Vorführverboten kam, unter anderem weil man fürchtete, die Republikflucht zu beschönigen, wurde „Der geteilte Himmel“ von der westdeutschen, internationalen und der zeitgenössischen Presse hoch gelobt.

Gezeigt wird der geschichtsträchtige, aber auch filmkünstlerisch wertvolle Streifen am 13. August um 18:30 Uhr. Tickets ab 6 Euro sind ausschließlich an der Abendkasse zu erwerben.

 

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Wiebke Stedler, Leila Renn, Annalena Gebauer
11.08.2020 - 14:47
  Kultur