Erasmus in Zeiten von Corona

"Keine Woche normaler Uni-Alltag"

Mit Online-Seminaren und -kursen sind viele Studierende deutschlandweit ins neue Semester gestartet. Für die, die gerade im Ausland sind, kommen noch zusätzliche Umstände hinzu. Wir haben mit Theresa gesprochen, die gerade noch in Italien ist.
Ein Erasmus in Zeiten von Corona stellt die Studierenden vor viele Herausforderungen.

Für viele Studierende zählt der Wunsch, ein Semester im Ausland zu verbringen, mittlerweile fest zum Studium dazu. Nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, kurz DAAD, hat sich die Zahl der Erasmus-Studierenden an deutschen Hochschulen seit 1988 mehr als versechszigfacht und lag 2014 beispielsweise bei knapp 40 000. Tendenz steigend.
Aber egal, ob kultureller Austausch oder Kontakt zu ausländischen Studierenden - mit Kontaktsperre und Ausgangsverbot ist ein reibungsloser Ablauf zurzeit nicht möglich.

Was machen Studierende, die bereits im Ausland sind?

Für die, die ihr Erasmus-Semester bereits begonnen haben, gibt es grundlegend zwei Möglichkeiten - das Erasmus abzubrechen oder es virtuell an der Partneruni oder Zuhause weiterzuführen.

Theresa hat sich für die erste Option entschieden. Sie studiert an der Uni Leipzig und hat Anfang Februar ihr Erasmus in Forlì in Italien begonnen. Jetzt hat sie nur noch einen Wunsch - möglichst schnell nach Hause kommen. Dass das gar nicht so einfach ist, und wie es ihr mit der Situation geht, erzählt sie im Interview mit Gloria Weimer.

Das Interview mit Theresa:

Theresa Pescht im Gespräch mit Gloria Weimer.
Das Interview mit Theresa hören Sie hier:   

 

 

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Ein Interview aus unserem Podacst "Radio für Kopfhörer"

Die ganze Sendung hier zum Nachhören: