Literatur

Keine Ja-Sager mehr.

"Dieses Büchlein ist das Ergebnis eines grandiosen Scheiterns!" Statt seine Doktorarbeit zu schreiben ist Eric Jarosinski zum Tweetpoeten geworden. Eine Auswahl hat es jetzt auch in die analoge Welt geschafft.
Eric Jarosinski bringt Ihnen das Nein-Sagen bei.
Vom (fast-)Akademiker zum Tweetpoeten: Eric Jarosinski.

Nein-Sagen hilft, meint Eric Jarosinski. Sein Buch "Nein. Ein Manifest" rät zu ebendieser Antwort an der richtigen Stelle. mephisto 97.6-Redakteur Thilo Körting hat "Ja" zu Jarosinskis Buch gesagt: 

Thilo Körting über das Manifest.
 

Der Leser merkt ihm das Philosophiestudium an, wenn er Sachen schreibt wie:

Zu freudianisch für Jung./ Zu heglianisch für Hegel./ Zu alt für Žižek./ Zu cool für Frankfurt School.

Doch Jarosinski nimmt sie auf die leichte Schulter und entspricht nicht dem Bild eines ernsten "Schnauzbart mit Mann" (Nietzsche) obwohl fast alle seiner Referenzpersönlichkeiten so pessimistische Gestalten sind. Diese negative Grundeinstellung schimmert auch bei Jarosinski durch, doch er verwandelt diese Haltung in Humor und fordert aus dem Nihilismus heraus einfach die komplette Absage, ruft zum Mut auf, an der richtigen Stelle mal NEIN. zu sagen.

Seine Tweets und Aphorismen sind nicht nur philosophische Verkürzungen mit Spitzen, als Philosoph behält er natürlich die ganze Welt im Blick. Theorethisiert über soziale Medien, Nachrichtenkrisen, Literatur, Politik und die Theorie selbst.

#FAQ - Ontologie: What The Fuck?/ Kausalität: Why The Fuck?/ Epistemologie: How The Why The Fuck?/ Phänomenologie: The Fuck.

Ergänzt wird das durch eine Glossar, das weniger erklärt, sondern noch weiter auf humovolle Weise konzentriert. Teilweise zwar etwas offensichtlich, aber deswegen nicht weniger witzig oder wahr.

 

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