DOK 2020

"Kein Jahr der verlorenen Filme"

Absagen und Verschiebungen - 2020 macht der Kulturszene in Leipzig zu schaffen. Das DOK Leipzig findet trotzdem statt. Wie - das hat Martin Pfingstl im Gespräch mit Maria Preußner, der Pressesprecherin des DOK, herausgefunden.
Maria Preußner, Pressesprecherin des DOK in ihrem Büro in der Katharinenstraße

"Schau DOK, wo du willst" - mit diesem Motto startet das DOK Leipzig in seine 63. Ausgabe. Die sieht in diesem Jahr natürlich anders aus als sonst - das Festival abzusagen war für die Veranstaltenden trotzdem keine Option.

Wir denken, dass die Filme sehr viele Perspektiven eröffnen können. Und das ist etwas, was wir dem Publikum in diesem Jahr ermöglichen wollen. Wir denken auch, dass es sehr wichtig ist, sich in so einer Krisenzeit immer wieder in Andere hineinversetzen zu können.

Maria Preußner, Pressesprecherin des DOK

Wie genau das DOK in diesem Jahr aussieht, lässt sich am besten durch "hybrid" beschreiben.

Wir finden physisch vor Ort statt, aber auch online.

Maria Preußner, Pressesprecherin des DOK

So wird es zum Beispiel Filmvorführungen in Kinos geben - darüber hinaus werden die Filme aber auch deutschlandweit online gezeigt. Und: Die Reihe DOK Neuland wird es auch in diesem Jahr geben - allerdings verteilt auf vier Ausstellungsstätten. Das vorzubereiten hat in diesem Jahr einen größeren Aufwand bedeutet.

So eine Festivalvorbereitung hatten wir noch nie und werden wir wahrscheinlich auch nicht mehr haben (...). [Es war auf jeden Fall] ein Schub in Richtung Digitalisierung und da haben wir viel dazugelernt und werden das auch die Festivalwoche über noch tun.

Maria Preußner, Pressesprecherin des DOK

Das gesamte Interview mit Maria Preußner gibt es hier zum Nachhören:

Martin Pfingstl im Gespräch mit der Presseleiterin des DOK, Maria Preußner

Martin Pfingstl, Maria Preußner

DOK 2020 - Interview mit Maria Preußner
 

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