Das lange Interview im Clowns-Museum

„Karneval hat nichts mit Clowns zu tun."

Zur bevorstehenden Faschingszeit wird es wieder deutlich: Um Clown zu sein, braucht man nur eine rote Nase und ein paar zu große Schuhe. Für Hans-Dieter Hormann ist ein guter Clown aber vielmehr als nur bloße Verkleidung.
Hans-Dieter Hormann mit Moderatorin Daniela Schmidt.

„Wer schlechte Laune hat, sollte ins Clown-Museum kommen.“

Seit Anfang der Neunziger lebt Hans-Dieter Hormann in Leipzig. Zwar war die Stadt damals noch eine alte, graue Dame, dennoch war es Liebe auf den ersten Blick. Ähnlich ging es ihm mit den Clowns. Seit seinem neunten Lebensjahr faszinieren ihn die Rotnasen. In Leipzig hat er sich mit „Dipetos Welt der Clowns“ ein Refugium geschaffen, was vollgestopft ist mit Bildern, Plakaten, Kostümen und Clown-Figuren. Die unzähligen Ausstellungsstücke bekommt er von Freunden, Bekannten oder den Clowns selbst. Klar, dass sich hinter vielen Dingen auch sehr persönliche Geschichten verstecken.

„Mein Ziel ist es, die Leute mit einem Lächeln wieder nach Hause zu schicken.“

Er selbst sagt zwar im Sternzeichen des Clowns geboren zu sein, selbst aufzutreten liegt ihm aber fern. Durch eine verlorene Wette hat er es im letzten Jahr allerdings doch tun müssen. Zusammen mit Clown Colo ist er in zwei Shows aufgetreten. Aus Achtung vor der Kunst der Clowns würde er sich das allerdings nicht noch einmal antun.

 

M19 im Clown-Museum

Daniela Schmidt im Gespräch mit Hans-Dieter Hormann.

 

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Andreas Funke
12.02.2014 - 20:14
  Kultur