Filmpremiere

Jüdische Schulgeschichten

Ein Filmprojekt des Leipziger Schulmuseums machte es jungen Menschen möglich, sich mit der jüdischen Geschichte Leipzigs vor und zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zu beschäftigen. Der Film „Jüdische Schulgeschichten“ prämierte im Theaterhaus Schille.
Alte Geschichten entdecken

Der Film „Jüdische Schulgeschichten“ ist das Ergebnis eines medienpädagogischen Projektes des Schulmuseums Leipzig. Jugendliche von verschiedenen Leipziger Schulen beschäftigten sich mit der jüdischen Geschichte und dem jüdischen Leben vor dem Beginn des Krieges. Elke Urban, die Leiterin des Projektes und des Schulmuseums Leipzig, führte im vergangenen Jahr Gespräche mit 50 jüdischen Zeitzeugen, die ihre Kindheit um 1933 in Leipzig verbrachten. Die Schüler wählten einige der Geschichten aus und setzten diese unter der Leitung von Theaterregisseur Gunter Fischer szenisch um.

Eine Mischung aus nachempfundenen Szenen und authentischen Zeitzeugengesprächen machen die 45 Minuten lange Doku zu einem interessanten Rückblick in eine Zeit, die uns fremd zu sein scheint.

 

Über das Projekt "Leipziger Schulgeschichten" spricht Ole Zender mit Moderatorin Sara-Lena Niebaum.
 

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Ole Zender
14.02.2014 - 22:48
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