Jüdische Woche in Leipzig

Israelitische Gemeinde wird 170

Die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig (IRG) wird in dieser Woche 170 Jahre alt und feiert eine ganze Woche lang - mit Vorträgen, Konzerten und Zeitzeugen-Gesprächen. Zum Geburtstag hat auch der Stadtrat „gratuliert“.
Zsolt Balla, Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde
Zsolt Balla, Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde

Während noch bis Sonntag die „jüdische Woche“ in Leipzig stattfindet, hat der Stadtrat gestern einen Zuschuss von 60.000 Euro für die IRG beschlossen. Anlass dafür ist das undichte Dach im Gemeindegebäude in der Löhrstraße. Hier sind neben Büros, auch ein Familien- und ein Jugendzentrum untergebracht. Den Antrag hatten die Fraktionen CDU, SPD, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen gestellt.

Jüdische Woche

Die IRG hat noch weiteren Anlass zur Freude: Die jüdische Woche bietet auch Anlass, ihr 170-jähriges Bestehen zu feiern. 1847 wurde der Grundstein zum strukturierten, jüdischen Leben in Leipzig gelegt. Seit Montag finden deshalb an über 50 Orten in der Stadt zahlreiche Veranstaltungen statt. Neben Konzerten, Vorträgen und natürlich Gottesdiensten gibt es auch immer wieder die Möglichkeiten, mit Zeitzeugen des Holocaust ins Gespräch zu kommen.

mephisto 97.6-Redakteurin Regina Steffens war bei der Jüdischen Woche und in der Gemeinde. Ihren Beitrag gibt es hier zum Nachhören:

Ein Beitrag von mephisto 97.6-Redakteurin Regina Steffens
2206 Rep IRG Jüdische Gemeinde

 

 

Kommentieren

Regina Steffens, Raphaela Fietta
22.06.2017 - 23:40