Interview

Immer dabei

Im Jahr 2015 haben die Donots die deutsche Musikszene aufgewirbelt. Im Interview spricht Sänger Ingo Knollmann unter anderem über das erste deutsche Album in 20 Jahren Bandgeschichte, ihren Auftritt beim BuViSoCo und die Terroranschläge in Paris.
Zwei Grinsebacken: Donots-Sänger Ingo und Musikredakteur Till
Zwei Grinsebacken: Donots-Sänger Ingo und Musikredakteur Till

Für die Donots geht ein aufregendes Jahr zuende. Im Frühjahr 2015 haben sie für Aufsehen gesorgt, da ihr inzwischen zehntes Album "Karacho" überraschenderweise mit deutschen Texten versehen war. Nach 20 Jahren Punkrock auf Englisch ein interessanter Wechsel, der den Donots gut steht. Im Sommer machten die fünf Westfalen vor allem mit ihren unterhaltsamen Festival-Sets auf sich aufmerksam. Dabei bespielten sie auch gemeinnützige Festivals wie das "Kein Bock auf Nazis" Open Air, was aufgrund von politischen Songs wie "Dann Ohne Mich" durchaus Sinn ergibt. Mit eben jenem Song bekamen die Donots auch nationale Aufmerksamkeit, als sie ihn beim Bundesvision Song Contest inklusive politischer Stellungsmaßnahme performten und den zweiten Platz abräumten.

 

Im Herbst bespielten die Ibbenbürener dann auch endlich die Clubs der Republik. Die Karacho-Clubtour führte die Donots auch ins Leipziger Werk 2. Dort hat sich Sänger Ingo die Zeit genommen mit Musikredakteur Till Bärwaldt zu sprechen. Themen waren das neue Album Karacho, die deutsche Sprache in der Rockmusik, der Festivalsommer, der Auftritt beim Bundesvision-Song-Contest, die Clubtour und die Attentate in Paris, die nur vier Tage vor dem Interview stattfanden.

Musikredakteur Till Bärwaldt im ausführlichen Gespräch mit Sänger Ingo
 
 

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Till Bärwaldt
11.12.2015 - 14:55
  Kultur