Game of Thrones

Im Sturm geboren

Die siebte Staffel von "Game of Thrones" geht in die zweite Runde. In der werden zunächst jede Menge Pläne geschmiedet, bevor spektakulär zu den Waffen gegriffen wird.
Kit Harington in Game of Thrones
Jon Snow macht sich auf den Weg zu einem besonderen Treffen

ACHTUNG SPOILER!!!

Der Krieg hat begonnen. Erste Züge wurden unternommen, doch Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) muss am Ende der zweiten Folge namens Stormborn feststellen, dass sie ihre Feinde unterschätzt hat, als der psychopathische Seeräuber Euron Greyjoy (Pilou Asbaek) plötzlich ihre Flotte angreift. Zwei der Sand-Töchter sterben, die dritte wird nebst Mutter Ellaria (Indira Varma) und Eurons Nichte Yara (Gemma Whelan) entführt. Das perfekte Geschenk für Königin Cersei Lannister (Lena Headey), um deren Gunst Euron wirbt. Damit hat der Pirat Daenerys schon jetzt einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nun stellt sich die Frage, ob Jon Snow (Kit Harington) ein geeigneter Verbündeter ist, der gerade nach Dragonstone reist, um mit der neu angekommenen Drachenkönigin zu verhandeln. Seine Schwester Sansa (Sophie Turner) wird in der Zwischenzeit im Norden regieren. Ein Wiedersehen mit den anderen verbleibenden Stark-Geschwistern ist nur noch eine Frage der Zeit. Währenddessen versorgt Samwell Tarly (John Bradley-West) in einer der wohl ekelhaftesten Szenen der Game of Thrones-Geschichte Ser Jorahs (Iain Glen) Grauschuppenkrankheit und Königin Cersei erfährt von einer Wunderwaffe, mit deren Hilfe sie womöglich Daenerys` Drachen töten könnte.

Alle Infos und Theorien zur Folge gibt es zum Nachhören in unserem zweiten Podcast. Dieses Mal mit Eleen Reinke, Martin Waage, Max Koterba und Janick Nolting:

Vollendete Tatsachen

Die siebte Staffel von Game of Thrones legt auch in der zweiten Episode ein enormes Tempo an den Tag. Zwar bleibt immer noch viel Zeit, um allerhand Intrigen einzufädeln und Pläne zu schmieden, aber die Handlung wird Schlag auf Schlag auf ihr Ende entgegengetrieben. Über die ein oder andere Entwicklung sollte man als Zuschauer dabei nicht nachdenken. So muss man eben einfach damit leben, dass zum Beispiel Sam über Nacht plötzlich eine rätselhafte Krankheit heilen kann oder dass Priesterin Melisandre (Carice van Houten) nach sechs Staffeln zum ersten Mal auf die Idee kommt, dass der "Auserwählte", der das Volk durch die drohende lange Nacht führen wird, ja auch eine Frau sein könnte.

Nimmt man solche kleinen Momente in Kauf, wird man aber wieder mit spektakulärer Action und einigen sehr bewegenden Charaktermomenten belohnt. Schaut man sich die Seeschlacht im Finale der Episode an, mag man sich kaum vorstellen, was die Staffel noch bereithalten wird, wenn man bereits in der zweiten Folge solche Schauwerte zu Gesicht bekommt.

Der Trailer zur dritten Episode:

 

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Janick Nolting
25.07.2017 - 19:47
  Kultur