Ja, Panik im Interview

"Ich persönlich glaube nicht an Grenzen"

"Diese Band hatte zwischen DMD KIU LIDT und Libertatia fast so etwas wie ein Nahtoderlebnis." – Wie sie dem Tod in Form eines neuen Sounds umgangen ist und wie sie zu den Grenzen Europas steht, verrät die Gruppe Ja, Panik im Interview.
Moderator Julius Heeke mit Andreas Spechtl und Stafan Pabst von der Gruppe Ja, Panik.

„Schneidet die Penisse aus der Popkultur, zerfleischt sie, reißt sie aus allen Künsten, speit jeden Tag auf den Altar eurer Männlichkeit!“

So hieß es im Manifest der Gruppe Ja, Panik zum 2009 veröffentlichten Album „The Taste And The Money“. Nicht weniger harsch geht es inhaltlich auf ihrem fünften Album „Libertatia" zu  – jedoch mit einem anderen, einem politischen Blickwinkel und einem neuen Manifest.

„Wenn wir von Libertatia sprechen, dann sprechen wir von Europa, alles andere wäre lächerlich“

proklamieren Ja, Panik in eine der 16 Libertatia-Thesen. Und so mag „Libertatia“ womöglich als alternative Idee zum heutigen Europa herhalten.

DANCE THE ECB

Libertatia als Protestalbum - Doch statt in die Luft gereckte Fäuste sind es diesmal zum Tanz verlockte Beine, die als Zeichen des Protests dienen. Verpackt sind die neuen Inhalte nämlich in lockere Popsongs statt lautem Geschrammel. Vieles ist neu! Das ist auch der Neuformierung der Band geschuldet: Die beiden Gründungsmitglieder Thomas Schleicher und Christian Trepp verließen die Band seit dem letzten Album „DMD KIU LIDT“. Nach turbulenten Zeiten stehen die Zeichen auf Leichtigkeit und success .

Ja, Panik im Interview mit mephisto 97.6-Moderator Julius Heeke über Europa und Libertatia.
 

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Isabelle Klein
13.02.2014 - 15:30
  Kultur

Ja, Panik: Libertatia