KAKKMADDAFAKKA Spezial

"Für uns repräsentieren Eulen das Böse"

Acht Jungs aus Bergen: Zusammen machen sie Musik und bereisen die Welt. Die norwegische Band KAKKMADDAFAKKA war am 16. Mai auch in Leipzig. Im Täubchenthal haben sie den Abschluss ihrer „Six Months Is A Long Time-Tour Part 2“ gefeiert.
Kakkmaddafakka in Leipzig
Kakkmaddafakka live im Täubchenthal Leipzig

„Hi I‘m Manhattan.“

Verwirrter Blick meinerseits. Ich hatte eigentlich erwartet, dass sich Axel Vindenes zumindest bei Interviews mit seinem bürgerlichen Namen vorstellt.
„Hi Manhattan, my name is Tabea“ – nun verwirrte Blicke seinerseits, so einen Namen hat er noch nie gehört. „But I like it, sounds nice“.
Zusammen mit seinem Bruder Pål, aka „Pish“, setzen wir uns auf die Sofas im Backstage Bereich und beginnen mit dem Interview. Schon seit über acht Jahren macht die Band Musik. Kennengelernt haben sich die Mitglieder in ihrer Heimat Bergen. Alle Mitglieder sind Freunde und kennen sich schon eine ganze Weile. Mit ihren Pseudonymen wie eben Manhattan oder Pish (aber auch Black Mamba oder Rooof) bringen sie ihre Fans zum Schmunzeln. Sogar eine eigene Sprache haben sie für sich erfunden: Ballabang nennt sich diese.

„Das Neuste, an dem wir arbeiten, ist eine Religion“

Während sie mir von der eben genannten Ballabang, der Kakkmaddasprache, erzählen, lässt Manhattan nebenbei einfließen, dass sie jetzt auch eine Religion gründen möchten. „Joy“ soll die heißen, auf Norwegisch heißt das dann „Gledence“. In ebendieser Religion gilt die Eule übrigens als höllisches Wesen. Wie die Kakkmaddafakkas darauf kommen, gibt es im Interview nachzuhören.
Bis man Anhänger oder Mitglied von „Joy“ werden kann, gibt es nur die Möglichkeit ein „Maddafakka“, also ein Fan der Band zu werden. Oder zu bleiben. Von denen hat die Band tatsächlich einige. Auf ihrer Tour durch Mexiko konnten manche weiblichen Fans auch nicht mehr ganz an sich halten.

„Einem unserer Bodyguards wurde von einem Fan in die Schulter gebissen“

„The Girls over there are really crazy” sagt Manhattan. Das kann man gut und gerne glauben, wenn man Geschichten darüber hört, wie Securities gebissen werden. Doch auch in Norwegen gibt es das ein oder andere seltsame Mädchen. Der Song „Your Girl“ erzählt von einer Dame, die in Bergen hauptsächlich die Aufmerksamkeit von Typen sucht, außer die ihren festen Freundes. Die komplette Geschichte gibt es ebenfalls im Interview nachzuhören.

 

Was während dem Interview noch alles passiert ist und weitere Einzelheiten und Hintergründe gibt es hier:

Das Kakkmaddafakka Spezial (ohne Musik)

 

Kakkmaddafakka Spezial (ohne Musik)

Moderation: Karolin Dörner
Redakteurin: Tabea Buckard
Bandmitglieder im Interview: Axel und Pål Vindenes

 

 

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