Satire

Frauenhandel in China

Ein Kind, ein Junge, keine Frau. Die Ein-Kind-Politik in China hat zu einem Boom des Frauenhandels geführt.
Au Salon de la rue des Moulins von Henri de Toulouse-Lautrec, 1894
Auch in Frankreich erfreuen sich Männer des Liebes- und Sexualkonsums.

Ein Land, eine Mauer, ein Kommunismus und 1 Milliarde Bevölkerungswachstum in den letzten 100 Jahren.

China musste deshalb drastische Maßnahmen ziehen. Von 1985 bis zum letzten Jahr durfte pro Familie nur ein Kind geboren werden - vorzugsweise Jungen. Die Folge: Ein krasser Mangel an Frauen. Damit die chinesischen Männer sich nicht verzweifelt und allein auf das Ende ihres Leben freuen müssen, gibt es natürlich nur eine Lösung: Frauen kaufen.

Ob aus Nordkorea, den Philippinen oder dem neuen Hotspot Vietnam: den chinesischen Männern bietet sich eine breite Auswahl an Frauen, an der sie sich bedienen können. Das kommt ihnen teuer zu stehen: 700-2500€ kostet so eine ganz frisch entführte Frau. Das ist aber auch ein happiger Preis für einen Menschen.

Frauenhandel in China - ein leichtes Thema für die Pause zwischendurch. Wir haben unsere Redakteure Sydney und Silvester in der Mittagspause belauscht:

'Frauenhandel in China' von Hanna Kormann

Moritz Döring

1410 Frauenhandel in China   

 

 

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