Lange Nacht der Wissenschaften 2014

Forschen statt Feiern

Zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaft hatten mehr als 60 Institute, Labore und Archive in Leipzig ihre Pforten für wissbegierige Besucher geöffnet. In Vorträgen und Mitmach-Aktionen standen Forscher Rede und Antwort zu ihrem Forschungsthema.
Die Lange Nacht der Wissenschaften 2014 auf dem Wissenschaftspark in Leipzig
Die Lange Nacht der Wissenschaften 2014 auf dem Wissenschaftspark in Leipzig

Wer sich schon einmal gefragt hat, was die tausenden Wissenschaftler an Leipzigs Bildungs- und Forschungseinrichtungen eigentlich so machen, konnte das am Freitag bei der Langen Nacht der Wissenschaft erfahren. An der Universität, Hochschulen, Instituten und Kliniken haben Forscher ihre Themengebiete, welche von Kultur über Geschichte bis hin zu Medizin und Physik reichten, präsentiert.

Wasserpest, Lichtverschmutzung und Breaking Bad

Unsere Reporterin Marina Chkolnikov hat am Freitag den Wissenschaftspark Leipzig in der Permoserstraße genauer unter die Lupe genommen. Sie war bei Vorträgen und Experimenten dabei und hat mit den Forschern gesprochen.

Landflächennutzung simulieren. Beim Online-Spiel LandYOUs konnten die Besucher in die Rolle eines Politikers schlüpfen und entscheiden, wofür Landfläche genutzt werden soll. Dabei galt es, die richtige Balance zu finden zwischen Ausgaben für Naturschutz, Bildung, Stadtentwicklung und Agrarförderung - schließlich hängen alle Faktoren eng zusammen, wie im Spiel deutlich wurde.

Überschüssige Biomasse als Rohstoff. Ein anderes Forscherteam beschäftigte sich mit der Frage, wie man die Pflanze Wasserpest sinnvoll nutzen kann. Die Pflanze überwuchert häufig Gewässer und wird einfach weggeworfen. Die Forscher sehen die Wasserpest allerdings als Rohstoff und stellen daraus Kosmetik, Biogas und Biodünger her.

Vorträge, Experimente, Mitmach-Aktionen. Darüber hinaus gab es am Wissenschaftspark unter anderem Vorträge zur Lichtverschmutzung in Städten, der Pause des Klimawandels und der Chemie in Breaking Bad. Die Besucher hatten außerdem die Möglichkeit, etwas an einem 3D-Drucker zu drucken, zu sehen, wie aus Schlamm Strom erzeugt werden kann und das Wolkenlabor zu besuchen. Zusammen mit den anderen Standorten der Langen Nacht der Wissenschaft gab der Abend insgesamt einen guten Rundumblick in Leipzigs Forschungslandschaft. 

mephisto 97.6 - Reporterin Marina Chkolnikov mit ihren Eindrücken von der Langen Nacht der Wissenschaft
 

 

 

Kommentieren