Lessing-Preis des Freistaates Sachsen

Förderpreis für zwei junge Leipziger

Neben Julius Fischer wird im Januar 2015 Wolfram Höll mit dem Lessing-Förderpreis ausgezeichnet. Beide bekommen 5500 Euro Preisgeld. Welche Bedeutung haben Literaturpreise für die Autoren?
Wolfram Höll wird im Januar 2015 mit dem Lessing-Förderpreis ausgezeichnet.

Wolfram Höll ist überrascht von seiner Auszeichnung. Seit einigen Jahren lebt er in der Schweiz. Gerade deshalb freut er sich über den Preis aus Sachsen und darüber, dass er in seiner Heimat wahrgenommen und geschätzt wird. Das Preisgeld und die Aufmerksamkeit seien zwar wichtig, langfristig setze sich aber nur gute Literatur durch, so Wolfram Höll. Gute Texte müsse man immer noch selbst schreiben, ob mit oder ohne Preis.

Nur wenige Autoren leben vom Verkauf ihrer Bücher

Für Hubert Spiegel, Literaturredakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sind Literaturpreise nicht nur dazu da, um Autoren und Autorinnen auszuzeichnen, sondern auch, um sie anzuspornen.

"Man darf nicht vergessen, dass nur die wenigsten Autoren von dem leben können, was sie durch den Verkauf ihrer Bücher verdienen. So ein Preis ist in finanzieller Hinsicht für viele Autoren wirklich wichtig. Und es geht dabei nicht nur um das Geld, sondern auch um die Anerkennung. Auch ein kleiner Preis ist für einen Autor oft ein ganz wichtiges Signal, das ihm Mut und Kraft gibt, weiterzumachen." Hubert Spiegel

Erst einmal darf sich der Leipziger Wolfram Höll über die Auszeichnung freuen. Im Januar des nächsten Jahres wird ihm der Lessing-Förderpreis in Kamenz verliehen. 

Ein Beitrag über den Lessing-Preis von Elisabeth Conze.
 
 

Kommentieren

Elisabeth Conze
25.08.2014 - 23:53
  Kultur