Kommentar

Feministischer Kampf um die Pille

Seit Wochen tobt der politische Kampf um die Rezeptpflicht der Pille danach – mittlerweile kann von Frauengesundheit nicht mehr die Rede sein.
Soll die Pille danach nun rezeptfrei sein oder nicht?

Die Debatte um die Pille danach erhitzt seit Wochen die Gemüter. Feministische Aktivistinnen fordern eine rezeptfreie Pille danach, weil sie sonst eine Gefahr zur Bevormundung der Frau sehen. Politiker wie Gesundheitsminister Herman Gröhe sind dagegen - vielleicht weil sie die Gesundheit der zahlreichen Frauen im Blick haben, vielleicht auch aus persönlichen Überzeugungen. Auch auf Twitter tobt der Kampf unter dem Hashtag #wiesmarties.

Nicht nur die FEMEN Aktivistinnen sprechen sich für eine Rezeptfreiheit der Pille danach aus.

Die Pille danach ist das am meisten gebrauchte Notfallkontrazeptiva: Bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr kann sie eingenommen werden und eine eventuelle Schwangerschaft verhindern. Durch eine sehr hohe hormonelle Dosis unterbricht die Pille danach den natürlichen Zyklus der Frau und belastet den Körper unter Umständen schwer.

 

mephisto 97.6 - Redakteurin Martina Weber kommentiert den ideologischen Kampf um die Pille danach.
Pille danach Kommentar

 

 

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Verena Ritter
19.02.2014 - 18:12