Immergut Festival

Fahrt ins Grüne

Ihr habt Lust auf Urlaub mit neuen und alten Lieblingsbands, ausspannen und "ansommern" im Grünen? Dann sei euch das diesjährige Immergut empfohlen. Ein schönes kleines Festival fernab der Massenabfertigung. Individuell und mit Liebe zum Detail.
Immergut
Seifenblasenmomente auf dem Immergut

Was erwartet mich?

Das Immergut Festival ist ein kleines Festival, das jährlich auf 5000 Besucher beschränkt ist. Das Publikum erwartet also ein entspanntes Wochenende, bei dem es nicht um Massenabfertigung geht. Vielmehr steht die Liebe zum Detail im Vordergrund. Neben Musik, Literatur und bildende Kunst kann man sich auch beim Fußballturnier mal wieder so richtig austoben. Und danach in einen der benachbarten Seen springen.

Was sind die großen Namen?

Beim Immergut Festival geht es gar nicht so sehr um große Headliner, Namedropping und die Frage: Wer hat den Größten? Viele Auftritte von Bands haben schon eine gewisse Tradition, da das Immergut Festival Teil ihrer Bandgeschichte ist. Einige sind sogar durch ihren Auftritt auf dem Festival erst so richtig bekannt geworden. So gibt es jedes Jahr eine schöne Mischung aus Lieblingsbands, die man schon immer mal live sehen wollte (Tocotronic), aus „hab ich schon mal gehört, klingt interessant“ (Schnipo Schranke) und „wow, wer ist das denn?“ (Isolation Berlin). Dazu kommen Bands wie Get Well Soon, Peter, Björn & John und Drangsal.

Wie komme ich dahin?

Immer Richtung Norden und dann wenn die Butter schmilzt links ab...naja, kommt natürlich drauf an, von wo aus man startet. Ziel sollte in jedem Fall das kleine Städtchen Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern sein. Das liegt genau zwischen Berlin und Rostock und ist mit der Bahn, dem Fernbus und natürlich auch mit dem Auto zu erreichen. Vom Bahnhof aus gibt es dann einen kleinen Pendelzug der euch und euren Kasten Bier zum Festivalgelände bringt.

Mit was für einem Publikum ist zu rechnen?

Das indiviuelle Line-up zieht ganz bewusst ein spezielles Publikum an. Weniger ist dabei mehr, denn mit der Limitierung der Tickets auf 5000 ist auch die Schlange am Bierwagen überschaubar und die Angst, durstig wartend seine Lieblingsband zu verpassen unbegründet. Das Publikum ist eine bunte Mischung aus Indiefans der ersten Stunde und jüngeren Musikliebhabern, die auch im Alltag ein „gutes Konzert“ einer 3-Tage-Technoveranstaltung vorziehen. So trifft man eher weniger Pöbelschnösel und grölende Partygirls mit Einhornkuscheltieren unterm Arm.

Welchen Act darf ich nicht verpassen?

Um den Auftritt von Tocotronic auf dem Immergut zu verpassen, bräuchte man schon eine sehr gute Entschuldigung. Und wem die Band Fischmob noch ein Begriff ist, dem sagt vielleicht auch Cosmic DJ noch etwas. Der spielt zwar erst, wenn es schon fast wieder hell ist, aber dafür dann mit so viel Leidenschaft und Herz, dass man selbst dem Kater am nächsten Morgen mit einem Lächeln begegnet.

(Un)nützes Wissen?

Wer dem Motto des diesjährigen Festivals „Fahrt ins Grüne“ richtig gerecht werden will, der hat die Möglichkeit sich der MitRADGelegenheit anzuschließen und in einer gemütlichen Fahrradtour zum Immergut zu radeln. Die Tour startet am 26. Mai morgens in Oranienburg. Wer jetzt an all das Festivalgepäck denkt, das er mit schleppen wird, den kann ich beruhigen: Ihr müsst den Kasten Bier nicht auf dem Fahrrad transportieren. Es wird ein Auto geben, dass den Transport übernimmt. Alle weiteren Infos gibt's HIER.

 

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Tina Küchenmeister
17.05.2016 - 12:22
  Kultur

Datum: 27.-28. Mai 2016

Ort: Neustrelitz

Zuschauerzahl: 5000

Acts:  Drangsal, Erobique & Cosmic DJ, Get Well Soon, I Have A Tribe (Immergut im Großen Haus), Isolation Berlin, Jochen Distelmeyer, LUH., Martin Kohlstedt (Immergut im Großen Haus), Maximo Park, Peter Licht (Lesung), Schnipo Schranke, Sean Nicholas Savage, Stefanie Sargnagel (Lesung), Suuns, Tocotronic, Vita Bergen, We Are The City

Website & Tickets: Hier entlang, bitte schön!