Moscheebau in Gohlis

Emotionen versachlichen

Der geplante Moscheebau in Gohlis ruft nicht nur besorgte Anwohner auf den Plan, sondern auch die NPD. Sie versucht die hitzige Stimmung für ihren Wahlkampf zu nutzen. Ein Informationsabend in der Michaeliskirche sollte die Diskussion versachlichen.
Sieht aus wie Normalität – eine Moschee in der Leipziger Skyline

Zum Gespräch eingeladen hatte die Stadt Leipzig, neben Vertretern der Stadt waren auch der Bundesvorsitzende der Ahmadiyya Gemeinde, ein Imam und Pfarrer Dr. Ralf Günther von der Michaeliskirche anwesend. Die Kirche war mit 550 Gästen voll belegt. Karsten Gerkens, Leiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung zeigte sich im Gespräch mit mephisto 97.6 zuversichtlich, dass die Veranstaltung nicht die letzte ihrer Art war.

Hauptanliegen der Versammlung war die Klärung von Fragen nach der geplanten Größe der Moschee und der Ahmadiyya-Gemeinde selbst. Ziel sei gewesen, das Thema auf die Sachebene herunterzubrechen und den Bürgern klar zu machen, dass das Recht auf Religionsfreiheit erhalten bleiben müsse, so Gerkens. Der Bau der Ahmadiyya-Gemeinde diene der Stadtentwicklung und sei eine Bereicherung für die Georg-Schumann-Straße.

 

Über die Resonanz auf den Informationsabend und die Diskussion vor Ort sprach Karsten Gerkens vom Amt für Stadterneuerung

 

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