Gespräch auf dem Roten Sofa

Emotio gegen Ratio

Ein Mensch, gefangen in zwei Welten: die einer Frau und die eines Mannes. Der Roman „Teufelsgrinsen“ erzählt die Geschichte von Anna Kronberg, die sich in einer Männerwelt beweisen muss.
Annelie Wendeberg diskutiert ihre Figur des Sherlock Holmes mit Carina Fron.

Die junge Frau Anna Kornberg beschließt Ende des 19. Jahrhunderts, sich die Haare abzuschneiden, Hosen zu tragen und Medizin zu studieren. In dieser Zeit war es Frauen nicht erlaubt, eine universitäre Ausbildung zu genießen. Doch das hält die Protagonistin nicht davon ab, ihr Ziel zu verfolgen. Nach ihrem Abschluss an der Universität Leipzig beschließt sie, nach Großbritannien zu gehen, um dort ihr Versteckspiel als Mann weiterzuleben.

Gefangen zwischen Gefühl und Verstand

Sie wird Beraterin der Londoner Polizei. Alles ändert sich, als eine mit Cholera infizierte Leiche in einem Wasserwerk gefunden wird. Dort lernt sie nicht nur den Meisterdetektiv Sherlock Holmes kennen, sondern auch, dass Nichts so ist, wie es scheint. In dem historischen Kriminalroman skizziert Autorin Annelie Wendeberg das Leben einer Frau, die nicht nur zwischen zwei Geschlechtern, sondern auch zwischen zwei Gehirnhälften gefangen ist: Ihrer Rationalität und ihrer Emotionalität.

Die Autorin 

Hauptberuflich ist Annelie Wendeberg selbst Umweltmikrobiologin. Eines Tages beschloss sie, wissenschaftliche Forschung in einem Blog verständlich zu erklären. Einmal auf den Geschmack des Schreibens gekommen, beschloss sie, „Teufelgrinsen“ zu schreiben.

 

Autorin Annelie Wendeberg im Interview mit Carina Fron
Wendeberg
 

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"Teufelsgrinsen: Ein Fall für Anna Kronberg" ist als Paperback im Verlag KiWi erschienen. Es fasst 240 Seiten und kostet 14,99 €.