Foodsharing

Einfach mal fair teilen

Fairer Handel ist in aller Munde. Einen Beitrag im Kleinen leisten die Fair-Teiler, mit denen übriggebliebene Lebensmittel an Andere weitergegeben werden können. Auch die Universität hat bereits so eine Lebensmittel-Tauschstelle eingerichtet.
Fair-Teiler als Fahrrad
ein Leipziger Fair-Teiler als Fahrrad

Alte Küchenschränke oder Fahrräder am Wegesrand - die Leipziger Fairteiler sind denkbar kreativ gestaltet. Sie wurden von Foodsharing Deutschland, einer Organisation von Ehrenamtlichen, ins Leben gerufen, die sich für weniger Lebensmittelverschwendung einsetzt. In die Fairteiler können Obst, Gemüse oder andere unverderbliche Nahrungsmittel hineingelegt werden, die selbst nicht mehr gegessen werden können und sonst in Müll landen würden. In Leipzig gibt es dieses Projekt bereits an fünf verschiedenen Standorten.

Das Prinzip wird auch gern von Bäckereien oder Gemüsehändlern genutzt, die ansonsten noch essbare Lebensmittel wegschmeißen würden. Die Fair-Teiler sind offen für alle, aber vor allem Geringverdiener oder Obdachlose profitieren von der kostenlosen Auswahl. Nachhaltigkeit wird hier mit einer sozialen Komponente verbunden.

Fair-Teiler Plus

Die Universität hat ihren Fairteiler im Mai 2015 eingeweiht. Man findet ihn im Flur des Studentenrats auf dem Hauptcampus. Betreut wird er vom AK Umwelt und oikos e.V., die aller zwei Tage nach dem Rechten schauen. Ein besonderes Plus für Studenten: Neben Lebensmitteltn können im Uni-Fairteiler auch Bücher oder andere Gegenstände getauscht werden. 

Um noch mehr über die lokalen Fairteiler zu erfahren, waren mephisto 97.6-Redakteurinnen Sarah-Maria Köpf, Lea Binger und Tabea Brandt in Leipzig unterwegs:  

mephisto 97.6 Redakteurin Sarah-Maria Köpf über die Leipzigr Fair-Teiler Kultur   

 

 

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Sarah-Maria Köpf, Tabea Brandt
30.08.2016 - 14:14
  Wissen