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Eine Reise ins Spielzeugparadies

Spielzeug ist nur was für Kinder? Ein Ausflug ins private Spielzeugmuseum nach Schkeuditz überzeugt vom Gegenteil. Winfried Gaudlitz gibt einen Einblick in sein Leben als leidenschaftlicher Sammler und erzählt, wie alles begann.
Winfried Gaudlitz präsentiert seine Dreigesichterpuppe.

Puppen, Bären, Eisenbahnen… wohin man schaut, jedes freie Plätzchen wird genutzt, um die Figuren vergangener Zeiten liebevoll zu präsentieren. Riesengroße Eisenbahnlandschaften mit einem Lokführer, der pfeifend aus seinem Fahrerhäuschen kommt, lassen nostalgische Gefühle aufkommen. Und es riecht so wunderbar alt, dass man meinen könnte, eine Zeitreise angetreten zu haben. 

Mit einer Eisenbahn hat es angefangen

Winfried Gaudlitz, Inhaber des privaten Spielzeugmuseums, erzählt uns, dass seine Sammelleidenschaft ursprünglich mit einer Eisenbahn begann. Mit dem Wunsch seine Kindheit nachzuerleben, wuchs seine Sammlung immer weiter. Heute können sich Jung und Alt an der bunten Vielfalt erfreuen. Das Museum öffnet seine Türen Dienstag bis Sonntag für Menschen aller Altersgruppen. Jährlich verschlägt es etwa 2500 Besucher in das ein wenig versteckt gelegene Spiel(zeugen)museum in Schkeuditz.

Es darf auch gespielt werden

Bei soviel Spielzeug wird fast jeder noch einmal zum Kind. Aber eigentlich ist es ja zum Bewundern gedacht, oder? Winfried Gaudlitz gibt zu, dass Spielzeug natürlich auch zum Spielen da ist. Den Eisenbahnen wird per Knopfdruck Dampf gemacht und so fahren sie tuckernd durch den Wilden Westen oder am Wasserfall vorbei. Auch die Fahrgeschäfte der Kleinmesse, die von typischer Jahrmarktmusik begleitet werden, setzen sich per Knopfdruck gleichzeitig in Bewegung. Die jahrelange, mühevolle Arbeit und Winfried Gaudlitz' Herzblut verstärken die liebevolle Atmosphäre, die einen schnell in seinen Bann zieht. Auch wenn man kein Kind mehr ist, hinterlässt dieses Erlebnis wohl einen bleibenden Eindruck.

Zum Schluss noch eine Frage, die uns auf der Seele brennt: Kann man denn auch irgendwann aufhören zu sammeln? Winfried Gaudlitz denkt kurz nach und bekennt dann lachend: „Also das geht gar nicht!“

 

Besuch im DDR-Spielzeugmuseum. Beitrag von Linda Komarow und Marina Prawitz

 

 

 

 

Kommentare

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Linda Komarow
09.02.2014 - 12:58
  Kultur