Einbürgerungsfest

Eine Party für die Neuen

Beim rituellen Einbürgerungsfest hieß Oberbürgermeister Jung heute 329 Menschen aus 54 Ländern als Neuleipziger willkommen.
Im Neuen Rathaus wurden heute die Neuleipziger offiziell begrüßt.
Maria Jakob und Moderator Julius Heeke.

Die feierliche Einbürgerung ist seit 2007 in Deutschland üblich. Seitdem müssen Eingebürgerte ein Bekenntnis sprechen, bei dem sie sich zum Grundgesetz bekennen. Wegen dieses offiziellen Versprechens entschied man 2007, im gleichen Zug eine Feier für die Eingebürgerten zu veranstalten.

Dabei gehe es aber weitaus weniger nationalistisch zu, als Unwissende vermuten könnten, so die Leipziger Kulturwissenschaftlerin Maria Jakob. Vielmehr werde die neue Heimatstadt betont und der Lokalbezug so hergestellt. 

Jakob erklärte, das Einbürgerungsfest werde zwar in der Gesellschaft weithin unbeachtet, sei aber vor allem ein wichtiges Signal an die Eingebürgerten. Die Stadt gebe ihnen so das Gefühl, willkommen zu sein, was auch wichtig für die Integration sei.

 

Über das Einbürgerungsfest und seine Bedeutung sprach die Leipziger Kulturwissenschaftlerin Maria Jakob mit Moderator Julius Heeke

 

 

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Laura Kneer
09.02.2014 - 09:47