Vortrag und Diskussion: Ukraine-Konflikt

Ein Jahr nach der Maidan-Revolution

Die Maidan-Revolution liegt nun ein Jahr zurück. Zu diesem Anlass hat der Verein Euromaidan Leipzig e.V. vergangenen Freitag zu einer Diskussion eingeladen. Dass das Thema auch in Leipzig aktuell ist, zeigte das Interesse an der Veranstaltung.
Zeitgeschichtliches Forum
Auch im Zeitgeschichtlichen Forum wird die "Rückblende 2016" ausgestellt.

Der Saal im Zeitgeschichtlichen Forum war brechend voll. Daran zeigt sich, dass die Ukraine-Krise auch im entfernten Leipzig hochaktuell ist. Die Veranstaltung wurde initiiert von Euromaidan Leipzig e.V. Der Verein hat sich im Juli vergangenen Jahres aus einer Interessensgemeinschaft ehemaliger Leipziger Bürgerrechtler gegründet und ist im Bereich der humanitären Hilfe aktiv.

Das Programm

Am Freitagabend sollten vor allem drei Aspekte des Ukraine-Konflikts beleuchtet werden: die Entwicklungen seit der Revolution 2014, die Situation der ukrainischen Zivilgesellschaft und die Perspektiven für eine Integration der Ukraine in die Europäische Union. Eröffnet wurde der Abend mit einem Vortrag über die politische Entwicklung in der Ukraine von Politikwissenschaftler André Härtel. Anschließend folgte eine Diskussion.

Diskussion
Bei der Diskussion im Zeitgeschichtlichen Forum

Schwierige Diskussion

Ein offener Dialog gestaltete sich aber schwierig, denn es herrschte eine aufgeheizte Stimmung. Viele Fragen der Diskussionsteilnehmer wurden von lautem Raunen und Rufen aus dem Publikum gestört. Eine mögliche Erklärung für die Unruhen im Saal: Die Menschen im Publikum sind auf unterschiedlichste Weise von dem Konflikt betroffen. Es trafen verschiedene Biografien und Meinungen zu dem Thema aufeinander. Das führte dazu, dass der Ukraine-Konflikt auch in Leipzig ein heikles Thema wurde.

Wir sprachen mit dem Politikwissenschaftler André Härtel über die Lage in der Ukraine:

mephisto 97.6-Redakteurin Tran Dang im Interview mit André Härtel
Maidan RI
 

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