Der Wandel der Eisenbahnstraße

"Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten"

Preiswerte Mieten und eine große kulturelle Vielfalt einerseits, hohe Armuts- und Kriminalitätsraten andererseits. Die Eisenbahnstraße ist vielfältig und eindeutig in Bewegung. Was sagen Aktive vor Ort hierzu?
Straßenschild der Eisenbahnstraße

"Die schlimmste Straße Deutschlands", so betitelte das ProSieben-Magazin "taff" seinen Beitrag über die Eisenbahnstraße. Viele Medien setzen auf Angst, Drogen und Gewalt, wenn sie über das Viertel berichten.

Dass die Straße auch eine andere Seite hat, wird in der Regel nicht erwähnt. So sieht Henry Hufenreuter, erster Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Markt, durchaus positive Entwicklungen. Beispielsweise eine wachsende Kunst- und Studentenszene. Neue Galerien und soziale Projekte sind gerade am entstehen. Hufenreuter ist sich sicher, dass die positive Entwicklung der Straße nicht mehr aufzuhalten ist.

Zu den neuen Angeboten im sozialen Bereich gehört auch das neue Seniorenbüro Inge & Walter. Neben Informations- und Kulturangeboten für Ältere soll der Laden auch über die Generationen hinaus ein gemeinsamer Treffpunkt im Viertel werden.

 

Der Wandel der Eisenbahnstraße. Reportage von Stephan Siepe
 

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