One Day in History

Das Toleranzedikt von Nikomedia

Schon immer wurden Menschen wegen ihrer Religion verfolgt. So ging es auch den Christen um die Jahre 300 n.Chr. Doch Kaiser Galerius verabschiedete am 30. April 311 ein Toleranzedikt, das wie ein Befreiungsschlag für die Christenheit war!
Architektur des Römischen Reiches
Architektur des Römischen Reiches

Kurz vor seinem Tod entschied sich der römische Kaiser Galerius dazu, die Christenverfolgung, welche Diokletian begonnen hatte, zu beenden. Deshalb verabschiedete er am 30. April 311 das Toleranzedikt in Nikomedia. Die Reaktionen darauf waren geteilt: Während Antonius die Christen hasste und sie am liebsten alle umgebracht hätte, war das Edikt für die Christen selbst ein großes Glück. Denn sie durften ihren Glauben jetzt frei ausleben und sich sogar versammeln. Aber nicht jeder Mensch christlichen Glaubens war davon überzeugt, dass Galerius das Edikt ernst meinte und befürchteten eine Falle dahinter.  Diese Sorge erwies sich jedoch als unbegründet und letztendlich ebnete Galerius mit seinem Edikt den Weg für die Verbreitung des Christentums.

Das Hörspiel zum Nachhören finden Sie hier:

Toleranzedikt von Nikomedia (Nicole Franz)

Mit den Stimmen von: 

Johannes Bundemann

Moritz Fehrle

Janek Kronsteiner

Elisabeth Schmidt

Lennart Johannsen

und der Autorin selbst.

Musik:

Borrtex - Wondering

 

 

Toleranzedikt von Nikomedia (Nicole Franz)

 

 

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