Gesetzesänderung

Das gilt ab August

Morgen ist der 1. August und der erste eines Monats bedeutet meist auch die Erlassung neuer Gesetze.
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Ab dem 1. August ändern sich einige Gesetze

Zum Nachhören ein Erklärstück von Charlotte Schulze und Nadja Enke:

Ein Erklärstück zu den Gesetzesänderungen von Charlotte Schulze und Nadja Enke
Gesetzesänderungen

Mindestlohn für Friseure

Bisher galt noch eine Übergangslösung für Friseure, bei der in den neuen Bundesländern 7 Euro fünfzig und im Westen acht Euro die Stunde bezahlt wurden. Der Mindestlohn gilt dann für alle Angestellten in Friseurbetrieben. Er gilt nicht für Auszubildende.

Es gibt BAföG-Überbrückungsgeld

Ab August wird Bafög gezahlt, wenn die Studenten eine vorläufige Zulassung fürs Masterstudium vorweisen können. Wenn sie innerhalb eines Jahres vollständig zugelassen werden, müssen sie die Leistungen nicht zurückzahlen.

Unterhalt

Trennungskindern steht zukünftig mehr Geld zu. Durchschnittlich gibt es zukünftig 3,3 Prozent mehr Geld. Der Unterhalt für Trennungskinder wird damit zum ersten Mal seit 2010 angehoben.

Schwarzfahren

Schwarzfahren wird teurer. Seit Juli dürfen die Verkehrsbetriebe 60 anstatt 40 Euro für das Schwarzfahren nehmen.

Katholisches Arbeitsrecht wird liberaler 

Scheidung und erneute standesamtliche Heirat sind nicht mehr unbedingt Kündigungsgrund in katholischen Einrichtungen – wie Kindergärten, Krankenhäusern und Schulen. Zudem können jetzt auch Menschen, die in einer eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft leben, Arbeit bei der Kirche finden.

 

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Albrecht Buder
31.07.2015 - 18:58