Legida und NoLegida

Christian Wolff: "Ich fühle Unruhe"

Diese Woche gibt es gleich drei islamfeindliche Demonstrationen. Doch auch der Widerstand dagegen hält an: Der ehemalige Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff hat nun einen Aufruf unter dem Titel "Nicht nachlassen" veröffentlicht.
Die Leipziger Thomaskirche
Die Leipziger Thomaskirche

mephisto 97.6-Redakteur Tobias Schmutzler im Interview mit dem ehemaligen Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff:

mephisto 97.6-Redakteur Tobias Schmutzler im Interview mit Christian Wolff.
 

Das islamfeindliche Bündnis Legida zieht am Montagabend wieder über den Leipziger Ring und plant außerdem eine Großkundgebung durch alle „Gida“-Anhänger am Samstagabend. Der Widerstand gegen die sich allwöchentlich wiederholenden Demonstrationen hält an. Stets gibt es zur Legida-Demonstration auch mehrere Gegendemonstrationen. Manchen reicht das nicht.

Der ehemalige Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff hat am vergangenen Wochenende deshalb unter dem Motto „Nicht nachlassen“ zu einer Gegendemonstration am Montag sowie Samstag aufgerufen. Damit möchte er ein Zeichen im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen.

Rechte Rattenfänger von AfD bis …gida und NPD versuchen, die Bevölkerung zu spalten, soziale Ängste zu schüren, das Zusammenleben mit Migranten zu vergiften. Sie setzen auf einen neuen Nationalismus, dessen verheerende Ausprägung wir jetzt schon in Ungarn erleben können. Das dürfen wir gerade in Sachsen nicht unwidersprochen lassen.

Christian Wolff, ehem. Pfarrer der Thomaskirche

Zu den Unterstützern des Aufrufs zählen weitere Pfarrer, der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, die Grünen-Politikerin Monika Lazar oder der Leipziger DGB-Vorsitzende Bernd Günther. Sie treten gemeinsam mit Christian Wolff für die "Grundwerte unserer Gesellschaft und für ein Europa mit offenen Grenzen" ein.

 

Kommentare

Hier kommt mal weder die typischste Deutsche Tugend zum tragen:
Der Hang zum Extremen - in der einen wie in der anderen Richtung.

Daß die Leute der AfD und der GIDA im Grunde Recht haben, zeigen ganz klar und deutlich die jüngsten Entwicklungen in der Zuwanderungsdebatte und die Realität der Entwicklung.
Oder anders gesagt - falls es noch keiner gemerkt hat:
Deutschland ist mit der derzeitigen Massen-Zuwanderung in unser Sozial-System schlicht und einfach überfordert !!!

Und die Forderung, die Zuwanderung wieder in vernünftige, geordnete Bahnen zurückzulenken, ist daher kein nationalistisches Verbrechen, sondern schlicht und einfach ein Ausdruck von Realitäts-Sinn und Vernunft !!!

Nur daß das offenbar hier keiner Wahrhaben will !!!

Aber die Erkenntnis, daß der Prophet nirgends weniger zählt als im eigenen Lande - nun ja, der steht ja schon in der Bibel ...

Blieben noch zwei hochinteressante Fragen:

Was werden die bedingungslosen Befürworter einer unkontrollierten Zuwanderung wohl erst sagen, wenn unser Sozialsysthem wegen der Massen-Zuwanderung zusammengebrochen ist?

Und wie würden sich die Zuwanderer und deren Herkunftsländer wohl verhalten, wenn plötzlich in Deutschland ein Bürgerkrieg ausbräche?

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Weitere Infos

Mehr Informationen zu den Gegendemonstrationen und dem Aufruf von Christian Wolff können auf dem Blog des Pfarres nachgelesen werden.