Impericon-Festival

Breakdown für Alle

Ihr wollt wissen, was dieses Jahr auf dem Impericon-Festival abging? Wir haben es für euch rausgefunden.
STYG Cover
Stick To Your Guns

Alle Jahre wieder zieht die Festivalzeit Musikliebhaber jeden Genres in ihren Bann. Unter den lokalen Festivals zählt das Impericon mittlerweile zu einem der bekanntesten in der Hardcore-Szene. Morgens um 10 stehen hunderte von schwarzgekleideten Menschen Schlange vor dem Agra-Gelände. Zwölf Stunden feinsten Geschreis stehen den Besuchern des Impericon Festivals bevor.

Morgens halb 10 in Deutschland ...

Den Anfang macht die Leipziger Band "Walking Dead On Broadway“. Das zunächst noch relativ lichte Publikum reagiert anfangs vielleicht noch etwas verhalten. Aber das ändert sich spätestens bei "Being As An Ocean“ und "Thy Art Is Murder“. Leider entfällt das Highlight der versprochenen Being As An Ocean Acoustic Show.

Glanzlicht

Das tatsächliche Festival-Highlight war dann in unseren Augen der Auftritt von Stick To Your Guns. Neben einer großartigen Show liefert die Band den Aufruf, dass man sich über Flüchtlingspolitik Gedanken machen sollte und sie verweisen auf den im Hardcore üblichen Gedanken, dass man füreinander da sein sollte. Da war die Zeit leider viel zu knapp bemessen – bei so einer Vielzahl an Bands aber durchaus verständlich.

STYG live
Stick To Your Guns

 

Alte Schule

Je näher der Abend kam, desto besser wurde die Stimmung in der Halle. Für die etwas älteren Anhänger der Szene waren wohl vor allem Madball ein wichtiger Act. Die gibt es immerhin seit 1988.

Publikum
Konzertbesucher

 

Einziger Kritikpunkt

Die Shows der einzelnen Bands haben im Großen und Ganzen auf jeden Fall überzeugt. Leider hat die Akkustik ab und an zu wünschen übrig gelassen. Das hat einigen Auftritten leider die Atmosphäre genommen, die man von sonstigen Clubkonzerten gewöhnt ist.

We Butter The Bread With Butter
Bands Impericon

 

Trendsetter

Nichtdestotrotz kam der Hardcore-Fan auf seine Kosten. Das Klischee, dass sich auf Festivals der harten Musikszene ausschließlich schwarz gekleidete Menschen tummeln, hat sich eindeutig nicht bestätig. Neben wirklich vielen Bandshirts konnte man ein Einhorn, eine Kuh und sogar Pikachu im Pit begegnen.

live beim Impericon
Live beim Impericon

 

 

 

 

 

Kommentieren

Gesa Koy & Celia Woitas
21.05.2015 - 18:16
  Kultur